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28. März 2006 | Namen und Nachrichten

60 Jahre „Kölnische Rundschau“

Die „Kölnische Rundschau“ ist am 19. März 1946 erstmals erschienen. Inhaber der Lizenz­nummer 22 war Reinhold Heinen, der Großvater des heutigen Herausgebers Helmut Heinen, zugleich Präsident des BDZV. Anlässlich des 60. Geburtstags seiner Zeitung hatte Helmut Heinen sich gleichsam die Zukunft ins Haus geholt: Er stellte sich einem ausführlichen Interview mit zwei Absolventen der Kölner Journalisten-Schule. Und da ging’s durchaus zur Sache. Ist die gedruckte Zeitung nicht schon heute überholt, wollten die beiden angehenden Journalisten wissen. Und ist sie gegenüber anderen Medien womöglich zu teuer? „Rundschau“-Herausgeber Heinen machte deutlich, dass die „Wundertüte“ Zeitung über die Altersgrenzen und sozialen Unterschiede hinweg verbindet. Vielleicht lese der eine zunächst den Sportteil, der anderer nur das Magazin, alle je­doch nutzten eine, die gleiche Zeitung. „Zei­tungsthemen sind Stadtgespräch“, dagegen seien andere Medien, auch das Internet und das Fern­sehen mit seinen Spartenkanälen, immer stärker segmentiert. Obendrein könne kein anderes Me­dium den Zeitungen in der Region das Wasser reichen. Diese Qualität habe jedoch auch ihren Preis. Angesichts sinkender Einnahmen aus An­zeigen und Werbung seien die Zeitungen immer stärker darauf angewiesen, ihren Lesern diesen Preis wert zu sein. Und das in Konkurrenz zur vermeintlichen Kostenloskultur im Internet. Der „Rundschau“-Herausgeber zog den Vergleich zum Handy, bei dem die Nutzer ohne mit der Wimper zu zucken für Kleinstinformationen Summen zahlten, die sich sehr schnell zu erheb­lichen Beträgen addierten. Das werde schnell teurer als die Kosten für ein Zeitungsabo, in dem noch jede Menge zusätzlicher Information steckt. „Vom Urlaubstipp bis zur Telefontabelle helfen wir unseren Lesern, ihr Leben besser zu führen.“

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