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08. August 2005 | Namen und Nachrichten

60 Jahre „Frankfurter Rundschau“

„Wir wollen ... dem innersten Wesen der Demokratie nahe kommen. Millionen Menschen wären noch am Leben, wenn wir das früher rechtzeitig getan hätten.“ Das schrieb Arno Rudert, einer von insgesamt sieben Lizenzträgern der „Frankfurter Rundschau“ (FR), zum Erscheinen der ersten Ausgabe des Blatts am 1. August 1945. Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens hat die Zeitung die erste Seite von damals noch einmal zur Titelseite gemacht. Die Lizenz für die „Frankfurter Rundschau“ war die erste in der amerikanisch besetzten Zone. Nur die „Aachener Nachrichten“ erschienen – mit britischer Lizenz – im befreiten linksrheinischen Teil Deutschlands noch früher – während im Rest des Landes noch der Krieg tobte. Von den ursprünglich sieben Lizenzträgern blieb zwei Jahre nach Gründung der „FR“ nur Rudert; an seine Seite trat mit Karl Gerold eine Mann, der das Blatt „wie kein Zweiter“ prägen sollte. Ab 1954 dann wirkte er bis 1973 als alleiniger Verleger, Herausgeber und Chefredakteur. Er habe dem Gedanken der inneren Demokratie und der Friedfertigkeit das sozial-liberale Profil hinzugefügt, würdigten die Nachgeborenen in ihrer Geburtstagsadresse für die Zeitung die Arbeit der Gründer. Anfang September soll zum 60-jährigen Jubiläum der „FR“ unter anderem eine Beilage erscheinen.

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