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28. November 2005 | Ausland

51 Journalisten getötet / 186 Medienleute in Haft

Anlässlich des Internationalen Tags „Journalis­ten hinter Gittern“ am 17. November 2005 hat die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) die Regierungen von China, Iran, Algerien, Tunesien, Sierra Leone und Kuba auf­gerufen, die in ihren Ländern inhaftierten Journa­listen freizulassen. Weltweit seien derzeit 186 Medienleute inhaftiert, berichtet RoG. Hunderte seien im Lauf des Jahres vorübergehend festge­nommen worden. Diese Zahlen zeigten, wie ris­kant die Arbeit von Journalistinnen und Journa­listen in vielen Teilen der Welt sei. Vor allem wer über Machtmissbrauch, Korruption oder Drogen­handel berichte, lebe gefährlich.

Als „dunkles Jahr“ für die Pressefreiheit be­zeichnete der Weltverband der Zeitungen (WAN) anlässlich seiner Präsidiumssitzung in Dänemark am 14. November das Jahr 2005. 51 Journalisten seien bisher umgebracht worden. Asien sei die weltweit schlimmste Region für Journalisten, so­wohl, was die pure Zahl getöteter Journalisten angehe, als auch, was das Fehlen unabhängiger Medien betreffe oder die Unterdrückung der Pressefreiheit durch die Regierung.

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