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30. Juli 2010 | Allgemeines

50 Prozent der Jugendlichen lesen täglich Zeitung

ag.ma erweitert Grundgesamtheit auf „deutschsprachige Bevölkerung“

Fast 50 Millionen Bürger in Deutschland lesen an einem durchschnittlichen Tag eine Zeitung. Das Zeitungslesen spielt damit nach wie vor eine zentrale Rolle im täglichen Leben der Menschen. Dies ist eine der Erkenntnisse aus den aktuellen Daten für 2010, welche die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) am 28. Juli 2010 jetzt vorgelegt hat.

Die Tageszeitungen in Deutschland haben eine Gesamtreichweite von 69,6 Prozent (deutsch­sprachige Personen ab 14 Jahren, Leser pro Ausgabe). Die Analyse der Leserschaftsstruktur bestätigt, dass sie in allen Altersgruppen gelesen werden: 7,5 Millionen der 14 bis 29-Jährigen (Reichweite 49,4 Prozent), 16,1 Millionen der 30 bis 49-Jährigen (Reichweite 67,7 Prozent) und über 25,5 Millionen Menschen (Reichweite 80,7 Prozent) in der Alters­gruppe der über 50-Jähri­gen lesen täglich mindestens eine Tageszeitung.

Auch wenn die Tageszeitungen als Universal­medium alle Bevölkerungsgruppen in hohem Maße erreichen, erzielen Sie vor allem bei den Premium-Zielgruppen Spitzen-Reichweiten: 72,8 Prozent bei Gutverdienenden (monatliches Haushaltseinkommen von mehr als 2.500 €) und 75,8 Prozent bei Gutausgebildeten (Fach-/Hochschulreife mit Studium).

„Tageszeitungen sind ein wichtiges Informati­onsmedium für die Bundesbürger. Sie werden stark und intensiv genutzt und liefern ihren Le­sern, verlässliche und interessante Neuigkeiten von hoher Bedeu­tung“, kommentierte Alexander Potgeter, Leiter For­schung der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) die Zahlen.

Die regionalen Abonnementzeitungen weisen eine Reichweite von 56,9 Prozent aus, die der Kaufzeitungen liegt bei 21,0 Prozent und die überregi­onalen Tageszeitungen haben eine Reichweite von 5,5 Prozent.

In der Media-Analyse 2010 der Printmedien wird die ausgewiesene Grundgesamtheit um die in Deutschland lebenden deutschsprachigen Ausländer erweitert. Die neue Grundgesamtheit ist somit definiert „als deutschsprachige Bevölke­rung in Privathaushalten am Ort der Hauptwoh­nung in der Bundesrepublik Deutschland ab 14 Jahre“ und steigt damit deutlich um 8,8 Prozent von 64,8 Millionen auf 70,5 Millionen. Die Erwei­terung der Grundgesamtheit führt dazu, dass die Daten der ma 2010 Pressemedien II und ma 2010 Tageszeitungen nicht mit denen der Vor­jahre vergleichbar sind. Reichweitenveränderungen – auch in der Gruppe der deutschen Bevölkerung – lassen keine di­rekten Rückschlüsse auf Reichweitengewinne oder –verluste mehr zu.

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