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03. April 2003 | Digitales

40 Prozent der Online-Nutzer täglich im Netz

Studie: @facts identifiziert fünf Nutzer-Typen

Mehr als 50 Prozent der Deutschen sind inzwischen Online. Und von diesen nutzen knapp 40 Prozent sogar täglich das Internet. Weitere 35 Prozent sind mehrmals die Woche online. So die jüngsten Ergebnisse der @facts-Untersuchung, die Forsa im Auftrag von SevenOneInteractive, IP New Media und Lycos Europe durchführt. Innerhalb der „Netz-Gemeinde“ konnten die Marktforscher fünf Online-Nutzer-Typen und ihre Nutzungsgewohnheiten identifizieren. Die „Info-Suchenden“, die „Entertainer“, die „Surfer“, die „Zurückhaltenden“ sowie die „Online-Shopper“.

Mit einem Anteil von 36 Prozent an der Internet-Gemeinde sind die „Info-Suchenden“ die größte Gruppe. Bei ihnen handelt es sich um quasi professionelle Nutzer, die das Netz zur Informationsbeschaffung nutzen. Darüber hinaus erledigen Sie ihre Alltagsangelegenheiten schneller und einfacher online. Von ihrer demografischen Struktur her sind die „Info-Suchenden“ eher männlich (62 Prozent im Vergleich zu 58 Prozent in der Gesamtnutzerschaft), 30 Jahre und älter (80 Prozent im Vergleich zu 66 Prozent), gut ausgebildet (50 Prozent haben Abitur/Studium im Vergleich zu 38 Prozent) und mit höherem Einkommen (69 Prozent haben ein Haushaltsnettoeinkommen von 2.000 Euro und mehr im Vergleich zu 58 Prozent). Von allen Nutzer-Typen sind die „Info-Suchenden“ am häufigsten online. 45 Prozent geben an, fast täglich im Netz zu sein. Von der Gesamtnutzerschaft sagen dies nur 35 Prozent. Die „Info-Suchenden“ sind sowohl werktags als auch am Wochenende jeweils rund eine Stunde online und liegen damit etwa im Schnitt der Gesamtnutzerschaft.

 

Die „Entertainer“ betrachten das Internet nicht als Informations-, sondern als Unterhaltungsmedium. Sie bevorzugen Websites mit audiovisuellen Reizen und spielerischen Elementen, die zu Interaktion einladen. „Bleiwüsten“ sind ihnen ein Gräuel. Die „Entertainer“ sind die mit Abstand jüngste Zielgruppe. 52 Prozent sind unter 19 Jahre alt im Vergleich zu 15 Prozent bei der Gesamtnutzerschaft. Sie sind fast täglich (31 Prozent) oder mehrmals in der Woche (47 Prozent) online und liegen damit etwa im Gesamtdurchschnitt.

 

Die „Surfer“ sind von allen Möglichkeiten, die das Internet offeriert, begeistert und nutzen dementsprechend alle seine Angebote – Information und Unterhaltung – aus. Sie sind die „männlichste“ Zielgruppe (65 Prozent) und haben mit 35 Prozent Hauptschulabschluss (im Vergleich zu 27 Prozent in der Grundgesamtheit) die geringste formale Bildung. Mit Nutzungsdauern von 69 Minuten werktags und 89 Minuten an Wochenenden sind sie von allen Online-Typen am zweitlängsten im Netz.

 

Die „Zurückhaltenden“ kann man auch als Gelegenheitsnutzer bezeichnen. Sie haben eine geringe Nutzungs-Praxis und generell kaum Interesse an Computern. Nur wenn es sich nicht vermeiden lässt, gehen sie ins Internet. Die „Zurückhaltenden“ haben mit 58 Prozent den größten Frauenanteil (im Vergleich zu 42 Prozent in der Gesamtnutzerschaft). 38 Prozent gehen einmal die Woche oder seltener online (im Vergleich zu 22 Prozent). Mit zwölf Prozent haben sie den größten Anteil von Nutzern, die ausschließlich aus beruflichen Gründen ins Netz gehen (sechs Prozent in der Grundgesamtheit).

 

Für die „Online-Shopper“ ist das Internet nichts anderes als ein Versandhaus-Katalog. Dabei sind sie sehr an Technik- und Lifestyle-Themen interessiert. Mit 83 Minuten werktags und 116 Minuten am Wochenende sind sie am längsten online. 55 Prozent von ihnen nutzen das Internet ausschließlich privat (im Vergleich zu 40 Prozent in der Grundgesamtheit).

 

Die ausführliche Studie kann unter www.atfacts.de heruntergeladen werden.

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