Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

02. November 2004 | Veranstaltungen

400 Jahre Zeitung – Ausstellung in Mainz

Im Jahr 2005 steht für die Zeitungsbranche ein wichtiges Jubiläum an: Die Zeitung wird 400 Jahre alt. Wie der Zeitungsforscher Martin Welke, einstmals Gründer des Deutschen Zeitungsmuseums in Meersburg und heute Kurator der Ausstellung „400 Jahre Zeitung 1605 bis 2005“ im Gutenberg-Museum in Mainz, nachgewiesen hat, hat der Drucker Johann Carolus in Straßburg 1605 erstmals mit durch Druck vervielfältigten Zeitungen ein Geschäft gemacht. Straßburg zählte in diesen Jahren zu Deutschland. Und so fügt es sich, dass nicht nur die älteste Tageszeitung der Welt – die ab 1650 verlegten „Einkommenden Nachrichten“ aus Leipzig – sondern auch die älteste Zeitung der Welt eine deutsche Erfindung ist. Kaum ein Ort könnte wohl geeigneter sein als gerade das Gutenberg-Museum in Mainz, um über die Anfänge des Zeitungswesens in Deutschland zu berichten. Auf 1.200 Quadratmetern werden hier vom 10. Juli bis zum 30. Dezember 2005 Stationen der 400-jährigen Zeitungsgeschichte präsentiert. Bestückt wird die Ausstellung im Wesentlichen mit Exponaten des Sammlers Martin Welke, der neben den Produktionsmitteln wie Fotoapparat oder Druckerpresse immer auch den geschichtlichen Rahmen lebendig werden lassen will. So soll beispielsweise ein Spruchband der Leipziger Montagsdemonstrationen von 1989 aufgehängt werden, auf dem die DDR-Bürgerbewegung Pressefreiheit forderte. Der BDZV hat die Schirmherrschaft für die Ausstellung übernommen. Geldgeber sind die Kulturstiftung Rheinland-Pfalz, die Kulturstiftung der Länder, die Stadt Mainz, der Förderverein Gutenberg sowie die Stiftung Moses; darüber hinaus bemüht man sich um Sponsorenbeiträge. Während der Ausstellung wird die Mainzer „Allgemeine Zeitung“ ein Büro zwischen den Exponaten einrichten, in dem täglich ein Redakteur den Besuchern das „Zeitung machen“ demonstriert. Kontakt: Gutenberg-Museum Mainz, Dr. Martin Welke, Telefon 06131/122640, E-Mail ms.welke@gmx.de.

zurück