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11. April 2006 | Namen und Nachrichten

3. Mai –Tag der Pressefreiheit / BDZV plant Aktivitäten

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 500 Journalisten allein deshalb verhaftet, weil sie ihrem Beruf nachgingen. Das Durchhaltevermö­gen, die Leidensfähigkeit und die Entschlossen­heit Männer und Frauen sind vorbildlich für Me­dien­macher weltweit. Einige ihrer Schicksale werden Zeitungen rund um den Globus am Inter­nationa­len Tag der Pressefreiheit, dem 3. Mai, erzählen können. Der BDZV, die Deutsche Presse-Agen­tur, die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen und der Weltverband der Zeitun­gen (WAN) bieten allen Redaktionen ein umfang­reiches Bündel aus Interviews, Artikeln, Fotos, Infografiken und Anzeigen zur Veröffentli­chung am 3. Mai an. Damit sollen all jene Män­ner und Frauen gewürdigt werden, die im Kampf für die Meinungs- und Pressefreiheit ihre Gesund­heit, ihre Freiheit oder sogar ihr Leben ließen. Das Material kann in deutscher Sprache unent­geltlich über einen Link auf der Website des BDZV her­untergeladen werden. BDZV-Prä­sident Helmut Heinen hat am 10. April 2006 mit einem Schreiben alle über die BDZV-Landesver­bände angeschlossenen Mitgliedsverlage einge­laden, Flagge für die Pressefreiheit zu zeigen – sei es in einzelnen Artikeln oder sogar mit einer Sonder­seite.

Der BDZV und Reporter ohne Grenzen veran­stalten ferner am Vor­abend des Internationalen Tags der Pressefrei­heit am 2. Mai im Berliner Haus der Presse eine Podiumsdiskussion, die sich mit den Entwicklungen in China auseinander­setzen wird. Unter dem Titel „Der Fall China: Freiheit für den Markt – wo bleiben die Medien?“ werden im Haus der Presse (ab 18.00 Uhr) Hen­rik Bork, China-Korrespondent der „Süddeut­schen Zeitung“; Professor Dr. Herta Däubler-Gmelin, Vorsitzende des Bundestagsausschus­ses für Menschenrechte (angefragt); Danhong Zhang, Mitglied der China-Redaktion der „Deut­schen Welle“, und Julien Pain, Mitarbeiter im Pariser RoG-Büro und hier insbesondere für das Thema Internet und Inter­net-Dissidenten zustän­dig, über die Situation in China diskutieren. Die Moderation übernimmt Astrid Frohloff, TV-Jour­nalistin und Mitglied des Vorstands von Reporter ohne Grenzen. Anmel­dung: BDZV, Kathrin Bial­las, E-Mail biallas(at)bdzv.de.

Der 3. Mai steht für den Jahrestag der Erklä­rung von Windhuk, einer 1991 von afrikanischen Journalisten ausgearbeiteten Grundsatzerklärung mit der Forderung nach freien und unabhängigen Medien auf dem afrikanischen Kontinent und in aller Welt. Seither wird weltweit mit dem „Interna­tionalen Tag der Pressefreiheit“ der im Kampf für die Pressefreiheit gebrachten Opfer gedacht und Druck auf diejenigen Staaten ausgeübt, die ihren Bürgern dieses Grundrecht weiterhin verwehren. Die Botschaft des 3. Mai lautet, dass jede Jour­nalistin und jeder Journalist überall auf der Welt das Recht haben muss, frei und ohne Angst be­richten zu können.

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