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24. April 1998 | Namen und Nachrichten

3. Mai - Tag der Pressefreiheit

In einer Vielzahl von Ländern weltweit werden Journalisten, Redakteure und Verleger nur deswegen belästigt, verhaftet, tätlich angegriffen oder sogar ermordet, weil sie die Wahrheit sagen. Publikationen werden zensiert und verboten, Verlage mit Bußgeldern belegt oder geschlossen, weil sie den Machthabern vor Ort mißliebig geworden sind. Vor diesem Hintergrund hat der Weltverband der Zeitungen (WAN) vor sieben Jahren den 3. Mai zum "Internationalen Tag der Pressefreiheit" erklärt. Der 3. Mai steht für den Jahrestag der Erklärung von Windhoek, einer 1991 von afrikanischen Journalisten ausgearbeiteten Grundsatzerklärung mit der Forderung nach freien, unabhängigen Medien auf dem afrikanischen Kontinent und in aller Welt.

Seither wird weltweit mit dem "Internationalen Tag der Pressefreiheit" am 3. Mai der im Kampf für die Pressefreiheit gebrachten Opfer gedacht und Druck auf diejenigen Staaten ausgeübt, die ihren Bürgern dieses Grundrecht weiterhin vorenthalten. Die Botschaft des 3. Mai lautet, daß "jeder Journalist überall auf der Welt das Recht haben muß, frei und ohne Angst berichten zu können".

Um diesem Datum noch nachhaltigere Wirkung zu verschaffen, hat der Weltverband der Zeitungen erneut ein umfangreiches Materialpaket zusammengestellt mit der Bitte, sich an der Kampagne für die Pressefreiheit zu beteiligen. Das Material (das auch in deutscher Sprache vorliegt) besteht aus Interviews und Artikeln bekannter Dramatiker, Chefredakteure und Journalisten sowie aus Anzeigenvorlagen und Schaubildern zu Fragen der Pressefreiheit. Ferner gibt es umfangreiche Fallstudien über inhaftierte und ermordete Journalisten. Sämtliche Unterlagen mit dem neuesten Zahlenmaterial sind über die Web-Site des WAN unter www.fiej.org erhältlich. Darüber hinaus hat der BDZV allen über die Landesverbände angeschlossenen Mitgliedsverlagen eine Auswahl des WAN-Materials zugänglich gemacht. Es wurde eigens für die deutschen Zeitungen erweitert um einen ausführlichen Bericht des Bonner Journalisten Gerd Renken zur Lage der Pressefreiheit weltweit sowie um einen Artikel von Kay E. Sattelmair, Sprecher des Deutschen Presserates und Verlagsgeschäftsführer der "Welt"-Gruppe, über die Arbeit des Selbstkontrollorgans der gedruckten Presse.

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