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29. Juli 2008 | Digitales

33 Millionen kaufen im Internet ein

Für immer mehr Deutsche ist das Einkaufen im Internet so selbstverständlich wie der Gang zum Supermarkt. Laut einer Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart wuchs die Zahl der Deutschen, die im Internet Waren und Dienstleistungen einkaufen, in den vergangenen zehn Jahren von 600.000 auf jetzt 33 Millionen. „Die Deutschen schlagen vor allem bei Büchern, CDs, DVDs und Eintrittskarten zu“, sagte der Leiter des Forscherteams Michael Schenk. Doch auch Flug- und Bahntickets, Hotelzimmer und Kleidung würden immer häufiger online bestellt. Dies trifft allerdings nicht für alle Schichten und Altersgruppen gleichermaßen zu. Junge, gebildete Männer zwischen 20 und 29 machten von den Verkaufsangeboten im Netz weitaus häufiger Gebrauch als andere, sagte Schenk. Generell würden Jüngere häufiger im Netz einkaufen als Ältere, Männer öfters als Frauen und Menschen mit Abitur häufiger als Hauptschulabgänger. In der Altersgruppe 20 bis 29 Jahre haben 87 Prozent der Internetnutzer in den vergangenen drei Monaten mindestens ein Produkt online geordert. Für die Studie werteten die Forscher unter anderem Daten der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung, des Marktforschungsinstituts TNS Infratest und des Burda Advertising Center aus. In der Studie „Webscope“ des GfK Panel Service wurde zudem festgestellt, dass die Bundesbürger im vergangenen Jahr über das Internet Waren und Dienstleistungen im Wert von 17,2 Milliarden Euro geordert haben. Das sind zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Zuwachs ergab sich durch einen Anstieg der Käuferzahl sowie durch aktivere Käufer: Die durchschnittliche Kauffrequenz erhöhte sich von 7,8 auf 8,5 Kaufakte pro Person und Jahr. Zuwächse gab es auch bei privaten Auktionen und Kleinanzeigen. 2007 haben dem Verband Bitkom zufolge knapp 13 Millionen Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren private Verkäufe über das Web getätigt. Damit ist jeder Fünfte in dieser Altersgruppe als Online-Verkäufer aktiv. 2004 lag der Anteil bei neun Millionen (14 Prozent).

Quelle: dpa, w&v

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