Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

17. Januar 2002 | Ausland

31 Journalisten wurden 2001 ermordet

Im Jahr 2001 wurden nach Recherchen der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) mindestens 31 Journalistinnen und Journalisten ermordet. 716 Reporter wurden wegen ihrer Berichterstattung bedroht, angegriffen oder entführt. Mindestens 489 wurden wegen ihrer Arbeit festgenommen, verhört oder zeitweilig inhaftiert. Zurzeit befinden sich 110 Journalisten in Haft. Ein Drittel der Weltbevölkerung lebt in Ländern ohne Pressefreiheit.

 

Wie RoG weiter mitteilt, zählt Afghanistan seit Beginn der amerikanischen Militäraktion im Land zu den gefährlichsten Einsatzgebieten für Berichterstatter. Allein im November 2001 kamen dort acht Reporter ums Leben. Birma, China, Iran, Eritrea und Nepal halten die meisten Journalisten fest. Von den insgesamt 110 (namentlich bekannten) inhaftierten Journalisten sitzen allein 61 Männer und Frauen in diesen fünf Ländern in Haft. Ferner weist RoG darauf hin, dass im vergangenen Jahr 378 Mal Medien mit Erscheinungsverbot belegt wurden, darunter allein in der Türkei mehr als 100 Radio- und Fernsehsender, Zeitungen und Zeitschriften. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon 030/6158585, Fax 030/6145649, E-Mail kontakt@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

zurück