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07. Mai 2004 | Namen und Nachrichten

200 Jahre „Nürnberger Zeitung“

Die Gründung des „Fränkischen Kreiscorrespondenten von und für Deutschland“ im Jahr 1804 gilt als die Geburtsstunde der „Nürnberger Zeitung“ (NZ), die in diesen Tagen ihr 200-jähriges Bestehen begehen kann. Den Annalen zufolge war der „Korrespondent“ wohl die erste Zeitung in Deutschland, die im Jahr 1807 das Feuilleton „unter dem Strich“ einführte. Im Lauf des 19. Jahrhunderts änderte das Blatt mehrfach seinen Titel und fusionierte mit anderen Zeitungen. Aus dem „Correspondenten“ wurde der „General-Anzeiger“ und ab 1913 die „Nürnberger Zeitung“, deren Auflage nach dem Ersten Weltkrieg 90.000 Exemplare erreichte. 1943 verlor das Blatt unter den Nazis seine Eigenständigkeit und konnte erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Aufhebung des Lizenzzwangs 1949 wieder erscheinen. Dank der Konkurrentin vor Ort, der 1945 von dem Journalisten Joseph Drexel erfolgreich gegründeten Lizenzzeitung „Nürnberger Nachrichten“, erreichte die „Nürnberger Zeitung“ zwar nicht mehr die alte Größe. Frühzeitig eingegangene Kooperationen auf der Verlagsseite, bei Anzeigen und Vertrieb, sicherten jedoch die Existenz. Damit haben die Leser in Nürnberg und Umgebung bis heute die Möglichkeit, unter zwei redaktionell konkurrierenden lokalen/regionalen Zeitungen auszuwählen.

 

Internet: www.nz-online.de

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