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18. April 2002 | Ausland

2001 war schwarzes Jahr für Journalisten

37 Journalisten sind im vergangenen Jahr ums Leben gekommen, 118 Medienvertreter waren Ende 2001 inhaftiert. Dies geht aus einer Studie des US-amerikanischen Kommitees zum Schutz von Journalisten (Commitee to Protect Journalists – CPC) hervor. Im Jahr zuvor habe es 24 Todesfälle gegeben, berichtete CPC. Der Anstieg sei vor allem auf den Krieg in Afghanistan zurückzuführen. Im Namen der „nationalen Sicherheit“ hätten mehrere Regierungen 2001 ihre Angriffe auf die Pressefreiheit forciert, vor allem in Nepal, in Eritrea und in China, hieß es weiter. Die Zahl der Reporter hinter Gittern sei 2001 mit 118 Männern und Frauen deutlich höher gewesen als im Jahr 2000 mit 81. Ferner dokumentiert der Bericht mehr als 500 Fälle, bei denen Sicherheitskräfte, Milizen oder andere Verbände versucht hätten, unliebsame Nachrichten zu stoppen. Die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ hatte im Januar 2002 von mindestens 31 ermordeten Journalistinnen und Journalisten sowie 716 Fällen von Bedrohung, Angriff oder gar Entführung berichtet. Der internationale Zeitungsverband (AMJ) hatte sogar von 60 Journalisten und anderen Medienvertretern berichtet, die 2001 bei der Ausübung ihres Berufs getötet worden waren.

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