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14. Januar 2000 | Ausland

1999 wurden weltweit 36 Journalisten getötet

1999 sind 36 Journalisten in aller Welt bei ihrer Arbeit oder aufgrund ihrer Überzeugungen getötet worden. Damit habe sich, wie die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) in Paris Ende Dezember mitteilte, die Zahl ermordeter Journalisten gegenüber 1998 fast verdoppelt. Verantwortlich sei nicht zuletzt die steigende Zahl von Regionalkonflikten. Am stärksten verfolgt würden Journalisten in Afrika. Allein in dem westafrikanischen Kleinstaat Sierra Leone seien 1999 zehn Journalisten ermordet und 15 Reporter verhaftet worden. In Tschetschenien seien bisher drei und in Jugoslawien sechs Journalisten getötet worden. In Kolumbien hätten Kriminelle sechs Journalisten ums Leben gebracht. Der "ROG"-Jahresbericht dokumentiert ferner 446 verhaftete Berichterstatter im abgelaufenen Jahr und 653 tätliche Angriffe oder Bedrohungen. Zu den Ländern, die gegen Pressevertreter besonders rigoros vorgehen, zählen Kongo, Angola, Kamerun und Äthiopien, wo derzeit neun Journalisten inhaftiert sind.

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