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10. März 2008 | Namen und Nachrichten

175 Jahre „Gelnhäuser Tageblatt“

Im Januar 2008 konnte das „Gelnhäuser Tage­blatt“ sein 175-jähriges Jubiläum begehen. Ers­tmals erschien die zur Zeitungsgruppe Zentral­hessen gehörende Heimatzeitung für Kinzigtal, Spessart und Vogelsberg am 6. Januar 1833 unter dem Namen „Wöchentliches Unterhal­tungsblatt“. Herausgeber war Johann Carl Janda. Dessen Sohn Johann Ferdinand übernahm 1869 die Geschäfte, 1888 ging das Unternehmen an den 22-jährigen Friedrich Wilhelm Kalbfleisch über, der Verlag und Zeitung fast ein halbes Jahrhundert führen sollte. Unter dem neuen Titel „Gelnhäuser Tageblatt“ erschien die Zeitung vom 2. Januar 1919 an täglich. Wie der Verband Hes­sischer Zeitungsverleger berichtet, wurde das Blatt 1933 kurz nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wegen einer missliebigen Notiz zwei Wochen lang verboten. Kalbfleisch habe in der Folge versucht, möglichst unpolitische The­men abzuhandeln, um keine Regierungspropa­ganda veröffentlichen zu müssen. Als er aber gezwungen werden sollte, die Titelseite mit dem NSDAP-Emblem zu versehen, stellte er die Zei­tung am 30. November 1935 ein. Die Neugrün­dung nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte 1949 durch die Söhne Kalbfleischs, zunächst erschien das Blatt dreimal in der Woche, später wieder täglich. 1986 beteiligte sich der „Gießener Anzei­ger“ am „Gelnhäuser Tageblatt“, seit Sommer 2003 ist die Verlagsgruppe Rhein-Main an der Gießener-Anzeiger-Gruppe beteiligt.

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