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05. Dezember 1997 | Namen und Nachrichten

125 Jahre Verband Deutscher Papierfabriken

Die deutsche Industrie müsse sich wesentlich mehr als bisher dem Trend zur Globalisierung stellen. Wenn sie auf ihren angestammten Märkten und auf reifen oder auslaufenden Produkten beharre, stehe sie auf der Verliererseite. Diese Auffassung vertraten der Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken (vdp), Hans-Michael Gallenkamp, und der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, anläßlich eines Festakts zum 125jährigen Bestehen des vdp am 26. November 1997 in Frankfurt. Gallenkamp betonte, daß die deutsche Papierindustrie vor allem mit Export ihrer Spezialitäten an einem deutlich expandierenden Papier-Weltmarkt teilhaben könne, daß dazu aber verstärktes Engagement auf den Wachstumsmärkten notwendig sei. Henkel kritisierte, daß Deutschland im Bereich der Hochtechnologie mehr importiere als exportiere, während die deutschen Exporte überwiegend aus Produkten bestünde, die zwar qualitativ hervorragend sei, jedoch nicht zu den Zukunftsprodukten der Kommunikations- oder Informationstechnik gehörten. Beide Verbandspräsidenten warnten davor, durch leichtfertiges Verspielen von Standortvorteilen in Deutschland den Unternehmen die Zukunftschancen zu verbauen.

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