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01. Juli 1999 | Namen und Nachrichten

125 Jahre "Billerbecker Anzeiger"

Der "Billerbecker Anzeiger" aus dem Verlag J. Fleissig in Coesfeld kann in diesem Jahr sein 125jähriges Bestehen begehen. Erstmals hatte der Buchbinder und Verleger Max Friedrich Knüppel am 1. Januar 1874 das Erscheinen seines "Billerbecker Anzeigers" zur "gefälligen Beachtung!" angekündigt. Vier Seiten stark war die erste Ausgabe, das Abonnement kostete vierteljährlich 7,5 Silbergroschen. Bis zum Ersten Weltkrieg erschien der "Billerbecker Anzeiger" jeweils sonntags, um 1920 kam er bereits zweimal in der Woche heraus, nach der Inflation gab es sechs Ausgaben die Woche sowie eine Unterhaltungsbeilage am Samstag. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der "Billerbecker Anzeiger" im Zug der Gleichschaltung der Presse durch die Nationalsozialisten zum Parteiorgan unter dem Namen "Westfälische Tageszeitung". 1949 erschien die Zeitung dann wieder mit dem alten Namen. 1972 wurde die Zeitung von den Nachfahren des Gründers Knüppel an den Coesfelder Verleger Herbert Fleißig veräußert. Seine Tochter Nina Fleißig lenkt seit knapp zwei Jahren die Geschicke des Verlags.

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