Überregionale Zeitungen und Wochentitel im Plus
IVW: Zeitungsauflagen bei 25,9 Millionen Exemplaren / Verluste im Einzelverkauf
Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem zweiten Quartal 2007 insgesamt zu Verlusten von -1,71 Prozent (-354.445 Exemplare) auf 20,43 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von -1,78 Prozent (West -1,36 Prozent/ Ost -3,68 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um -2,16 Prozent (-98.864 Exemplare). Die überregionalen Zeitungen lagen mit 0,24 Prozent (+3.947 Exemplare) im positiven Bereich. Die Sonntagszeitungen beendeten das zweite Quartal 2008 mit -4,43 Prozent (-164.589 Exemplare). Im Plus lag dagegen die Gattung Wochenzeitungen (1,01 Prozent/ 19.845 Exemplare).
Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich feststellen, dass die Zeitungen wie in den Vorquartalen bei den Abonnements unterdurchschnittlich (-1,45 Prozent) und stark im Einzelverkauf (-4,53 Prozent) verloren haben. Leicht im Plus lag der sonstige Verkauf (1,70 Prozent/ 14.772 Exemplare). Die Bordexemplare legten erneut zweistellig zu um 20,23 Prozent (92.801 Exemplare).
In der Kategorie Tageszeitungen gab Abonnementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (-1,92 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-1,47 Prozent); die Kaufzeitungen gewannen beim Abonnement hingegen erneut hinzu mit 6,81 Prozent (11.643 Exemplare). Auch die Wochenzeitungen weisen wie im vorangegangenen Quartal mehr Abonnements auf (1,29 Prozent/ 20.731 Exemplare). Die Sonntagszeitungen hingegen verloren an regelmäßigen Abnehmern -0,94 Prozent (-10.509 Exemplare).
Beim Einzelverkauf gab es wie in den vorangegangenen Quartalen in den Kategorien Tageszeitungen (-3,67 Prozent) und Sonntagszeitungen (-6,80 Prozent) Verluste. Stabil blieben die Wochenzeitungen. Negative Ausreißer waren, prozentual betrachtet, erneut die überregionalen Zeitungen in Ostdeutschland mit -31,91 Prozent (was aufgrund des geringen Absatzes -971 Exemplaren entspricht) und die Sonntagszeitungen mit -100 Prozent. Hier wirkt sich, wie im Übrigen auch bei den Abonnements, aus, dass die „Morgenpost für Sachsen am Sonntag“ von der IVW nicht mehr separat ausgewiesen wird und in die Kaufzeitungsauflage einfließt. Einen Ausreißer zum Positiven beschert Ostdeutschland den Wochenzeitungen im Einzelverkauf; der Zuwachs um 284,19 Prozent bedeutet in realen Zahlen 5.448 zusätzlich verkaufte Blätter.
Auch beim sonstigen Verkauf gibt es in Ostdeutschland bemerkenswerte Ausreißer: So wuchsen hier die überregionalen Zeitungen um 50,31 Prozent an, die Wochenzeitungen sogar um 1.475,09 Prozent. Bei den aufgrund ihrer hochwertigen Leserschaft ausgewiesenen Bordexemplaren gab es in West starke und in Ost leichte Zuwächse (20,61 Prozent beziehungsweise 1,08 Prozent). Hier konnten mit Ausnahme der Wochenzeitungen in allen Kategorien deutlich mehr Exemplare abgesetzt werden als im zweiten Quartal 2007.
Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen.
23. Juli 2008
Kontakt:
| Urszula Wrzeciono ZMG E-Mail: wrzeciono@zmg.de Tel: 069/97 38 22-48 |
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- Download der IVW-Auflagen 2. Quartal 2008 Größe: 90624 Bytes - Typ: xls















