IVW: 27,4 Millionen Zeitungen verkauft
Abonnements relativ stabil / Rückgänge bei Sonntagszeitungen
Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem ersten Quartal 2004 insgesamt zu Verlusten von –2,47 Prozent (-549.687 Exemplare) auf 21,67 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten ein Minus von 2,33 Prozent (West –1,91 Prozent/Ost –4,09 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen ging um –3,76 Prozent (-185.714 Exemplare) zurück. Die Gattung „überregionale Zeitungen“ gewann gegenüber dem ersten Quartal 2004 mit 0,05 Prozent (804 Exemplare) marginal hinzu. Die Sonntagszeitungen beendeten das erste Quartal 2005 mit deutlichen Verlusten (-8,02 Prozent / -328.236 Exemplare). Die Gattung Wochenzeitungen verlor –2,46 Prozent (-48.911 Exemplare). Einmal mehr traten hier die Verluste allein im Westen auf; im Osten gab es einen Zuwachs um +18,61 Prozent oder 10.693 Exemplare. Das Minus wird vor allem durch das Ausscheiden des „Europa-Express“ (mit rund 70.000 Exemplaren) verursacht. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal hat die IVW 25 statt 24 Titel registriert.
Nach Vertriebswegen differenziert, lässt sich feststellen, dass die Zeitungen bei den Abonnements leichter (-3,23 Prozent) und etwas stärker beim Einzelverkauf (-4,71 Prozent) verloren haben. Zuwächse gab es beim sonstigen Verkauf (+9,48 Prozent / 67.264 Exemplare) und bei den eigens ausgewiesenen Bordexemplaren (+4,23 Prozent / 14.551 Exemplare).
In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abonnementverluste bei den lokalen und regionalen Zeitungen (-2,27 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-1,69 Prozent). Abonnementzuwächse konnten dagegen einmal mehr die Kaufzeitungen mit +6,75 Prozent verzeichnen. Die Sonntagszeitungen verloren deutlich (-16,46 Prozent), hier dürfte sich besonders die Einstellung der „HNA-Sonntagszeit“ in Kassel zum Ende des Jahres 2004 als eigenständige Sonntagszeitung bemerkbar machen. Die Wochenzeitungen verloren leicht mit –2,5 Prozent. Die Verluste im Einzelverkauf liegen im Westen (-4,79 Prozent) etwas unter denen im Osten (-5,77 Prozent). Bei den überregionalen Zeitungen fällt die Spreizung noch deutlicher aus: West –3,44 Prozent/Ost –13,52 Prozent – letztere allerdings auf einer sehr geringen Basis (-431 Exemplare). Bei den aufgrund ihrer hochwertigen Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren fällt auf, dass den Zuwächsen insgesamt im Westen (+4,47 Prozent) deutliche Rückgänge im Osten (-6,48 Prozent) gegenüber stehen. Sie sind vor allen Dingen durch Rückgänge bei lokalen/regionalen Zeitungen und Sonntagszeitungen bedingt; überregionale Zeitungen und Wochenzeitungen werden dagegen laut IVW im Osten gar nicht als Bordexemplare ausgewiesen.
Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen. Darüber hinaus kann die Auswertung von der Homepage des BDZV (www.bdzv.de) unter Markttrends heruntergeladen werden. Kontakt: ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon 069/97382248, E-Mail wrzeciono@zmg.de. Die übersichtliche Darstellung als ogs-Chart, die vierteljährlich von news aktuell bereit gestellt wird, kann farbig oder schwarz-weiß bezogen werden über: BDZV, Kathrin Biallas, E-Mail biallas@bdzv.de.
Internet: www.zmg.de
Download der IVW-Auflagen 1. Quartal 2005
25. Mai 2005
Download:
- ivw_auflagen_1_2005.xls Größe: 110592 Bytes - Typ: xls
















