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30. Januar 2008 | Vertriebsmarkt

Zeitungsauflagen bei 25,97 Millionen Exemplaren

IVW: Überregionale Zeitungen im Plus / Einzelverkauf verliert

Im vierten Quartal 2007 haben die deutschen Zeitungsverlage 25,97 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Er-scheinungstag verkauft. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um 2,3 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern waren dabei mit -2,0 Prozent weniger stark betroffen als die ostdeutschen Zeitungen; hier belief sich das Minus auf 4,6 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem vierten Quartal 2006 insgesamt zu Ver­lusten von -1,97 Prozent (-412.664 Exemplare) auf 20,53 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von minus zwei Prozent (West: -1,68 Prozent / Ost: -3,39 Prozent) verkraften. Die Auf­lage der Kaufzeitungen fiel um -2,86 Prozent (-129.373 Exemplare). Die Gattung überregionale Zeitungen lag mit 0,74 Prozent (+12.092 Exemp­lare) leicht im Plus. Die Sonntagszeitungen been­deten das vierte Quartal 2007 mit -4,66 Prozent (-169.149 Exemplare). Im Minus lag auch die Gat­tung Wochenzeitung (-1,55 Prozent / -31.329 Exemplare).

Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich feststellen, dass die Zeitungen bei Abonnements unterdurchschnittlich (-1,62 Prozent) und stark im Einzelverkauf (-5,49 Prozent) verloren haben. Leicht im Plus lag der sonstige Verkauf (1,48 Prozent / 13.516 Exemplare). Die Bordexemplare legten erneut deutlich zu um 21,47 Prozent / 84.925 Exemplare.

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abon­nementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (-1,96 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-1,26 Prozent). Die Kaufzeitungen gewannen beim Abonnement hingegen deutlich mit 7,3 Prozent (12.435 Exemplare). Die Wo­chenzeitungen blieben stabil (-0,33 Prozent / -5.440 Exemplare). Die Sonntagszeitungen verlo­ren an regelmäßigen Abnehmern -1,13 Prozent (-12.736 Exemplare).

Beim Einzelverkauf gab es, wie bereits in den Vorquartalen, in allen Kategorien Verluste (Ta­geszeitungen -4,25 Prozent, Sonntagszeitungen -8,19 Prozent, Wochenzeitungen -8,45 Prozent). Negative Ausreißer waren – prozentual betrachtet – die überregionalen Zeitungen in Ostdeutschland (-11,69 Prozent) und die Sonntagszeitungen in Ostdeutschland. Hier erklärt sich die Angabe von -100 Prozent durch die geänderte Ausweisung des Titels „Morgenpost für Sachsen am Sonntag“ neu unter der Rubrik Kaufzeitungen/neue Bun­desländer. Beim sonstigen Verkauf hingegen gibt es in Ostdeutschland Ausreißer ins Positive: So verzeichnen hier die Wochenzeitungen ein Plus von 258,83 Prozent (10.247 Exemplare). Bei den aufgrund ihrer hochwertigen Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren gab es in West und Ost gleichmäßig Zuwächse (+21,44 Prozent / +23,24 Prozent). Mit Ausnahme der Wochenzei­tungen (-6,52 Prozent) konnten in allen Katego­rien deutlich mehr Bordexemplare abgesetzt wer­den als im vierten Quartal 2006.

Eine ausführliche Darstellung der Auflagen­zahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zuge­gangen.

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