Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

24. Januar 2011 | Vertriebsmarkt

Zeitungsauflagen bei 24,14 Millionen Exemplaren

E-Paper weiter auf Erfolgskurs

Themen: Vertrieb, IVW

Im vierten Quartal 2010 haben die deutschen Zeitungsverlage 24,14 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag verkauft. Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um 2,35 Prozent (-581.048 Exemplare). Nicht mitgezählt in der Gesamtauflage werden die gut 120.000 E-Paper-Ausgaben, die gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal einen Netto-Zuwachs von fast zwölf Prozent verzeichnen konnten.

auflage webBei Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem vierten Quartal 2009 zu Verlusten von 2,53 Prozent (-493.116 Exemplare) auf 19 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von 2,04 Prozent (West 1,8/Ost 3,14) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um 4,05 Prozent (162.089 Exemplare). Die überregionalen Zeitungen verbuchten in den vergangenen drei Monaten ein Minus von 47.985 Exemplaren (ein Rückgang um drei Prozent) und verkauften pro Erscheinungstag 1,52 Millionen Exemplare.

Eine ähnliche Auflagenentwicklung gab es bei den Sonntagszeitungen, die auf ein Minus von 3,05 Prozent beziehungsweise 101.293 Exemplaren kamen. Als einzige Gattung konnten die Wochenzeitungen leicht an Auflage zulegen. Sie verkauften 13.361 Exemplare (0,7 Prozent) mehr als im Vergleichszeitraum 2009. Zu beachten ist hier jedoch, dass der „Europa-Ekspress“ wieder IVW-Auflagen meldet, wodurch rund 75.000 Exemplare gegenüber dem Vorjahr hinzugekommen sind. Dafür meldete der „Rheinischer Merkur“ im 4. Quartal keine Auflage an die IVW, wodurch rund 68.000 Exemplare im Vorjahresvergleich fehlen.


Auflagen 4Quartal2010Bei der Betrachtung der Vertriebswege ist festzustellen, dass die Zeitungen bei den Abonnements einmal mehr unterdurchschnittlich (1,5 Prozent) und im Einzelverkauf stärker (4,48 Prozent) verloren haben. Die Sonstigen Verkäufe beendeten das Quartal mit einem Minus von 2,97 Prozent. Leichte Verluste mussten auch bei den Bordexemplaren verbucht werden. Über diesen Vertriebsweg wurden 6.712 Exemplare (1,19 Prozent) weniger als im Vorjahresquartal abgesetzt.

Abonnement stabil


Der Vertriebsweg Abonnement erwies sich wieder einmal als der stabilste. Bei den lokalen und regionalen Titeln und den überregionalen Zeitungen gab es leichte Verluste (zwei / beziehungsweise 2,36 Prozent), die Kaufzeitungen gewannen beim Abonnement erneut hinzu (3,41 Prozent/ +6.574 Exemplare). Damit konnte der positive Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt werden. Zuwächse im Abo verzeichneten sowohl die Sonntags- (1,27 Prozent) als auch die Wochenzeitungen, die über diesen Weg 9.092 Exemplare mehr absetzten als 2009.


EPaper Auflagen 4Quartal2010Anders im Einzelverkauf: Dort wiesen im vierten Quartal alle Kategorien ein Minus aus: Tageszeitungen 4,32 Prozent; Sonntagszeitungen 2,63 Prozent; Wochenzeitungen 5,11 Prozent. Deutlich heterogener präsentierte sich hingegen der Sonstige Verkauf. Zwar verzeichneten die Zeitungen insgesamt auch in dieser Kategorie einen Verlust von 2,42 Prozent (16.346 Exemplare) auf 658.184 verkaufte Ausgaben. Doch konnten sowohl die Kaufzeitungen (plus 0,52 Prozent) als auch die Wochenzeitungen mit plus 3,48 Prozent Zuwächse erwirtschaften. Die lokalen und regionalen Abo-Zeitungen meldeten Verluste von 2,99 Prozent / 12.231 Exemplare, ebenso die überregionalen Zeitungen (3,09 Prozent / 4.709 Exemplare) und die Sonntagstitel (14,68 Prozent / 16.404 Exemplare).


Bei den aufgrund ihrer attraktiven Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren wurde für alle Zeitungen ein Minus von 1,19 Prozent (6.712 Exemplare) ermittelt. Dabei meldeten die überregionalen Zeitungen einen Rückgang von 3,45 Prozent und die Kaufzeitungen von 1,44 Prozent. Die Bordauflage der lokalen und regionalen Abo-Titel stieg hingegen um 3,12 Prozent, ebenso die der Sonntags- und Wochenzeitungen (0,36 beziehungsweise 1,07 Prozent).

Deutliche Zuwächse bei E-Paper


Im Digitalbereich konnten die Verlage erneut deutlich mehr Exemplare als im Vorjahresquartal absetzen. Mit 122.251 verkauften E-Paper-Exemplaren wurde erstmals die 100.000er-Marke durchstoßen. Der neue Rekordwert gliedert sich in 25.618 Abonnements, 96.532 Sonstige Verkäufe und 101 Einzelverkäufe. Durch sieben Titel, die im 4. Quartal 2010 erstmals ihre E-Paper an die IVW melden, steigerte sich die verkaufte E-Paper-Auflage im Vergleich zum 4. Quartal 2009 um 43,90 Prozent. Vergleicht man nur die Titel, bei denen für beide Jahre Auflagen vorliegen, erzielten diese einen Zuwachs von 12,58 Prozent. Eine detaillierte Analyse kann bei der ZMG in Frankfurt am Main abgefordert werden.

Ort: Frankfurt

Downloads:

zurück