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26. Januar 2007 | Vertriebsmarkt

Zeitungsauflage bei 26,6 Millionen Exemplaren

IVW: Sonstiger Verkauf legt zu/ weniger Abonnements

Im vierten Quartal 2006 verkauften die deutschen Zeitungsverlage 26,59 Millionen Tages- Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang von –2,10 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern hatten dabei mit –1,93 Prozent weniger Verluste zu verzeichnen als die in Ostdeutschland. Hier belief sich das Minus auf –3,37 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem vierten Quartal 2005 insgesamt zu Ver­lusten von -2,21 Prozent (-474.031 Exemplare) auf 20,94 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von -1,88 Prozent (West -1,43 Prozent/ Ost -3,83 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um -3,79 Prozent. Die Gattung überregionale Zeitungen ging um -0,78 Prozent (-12.965 Exemplare) zurück. Die Sonntagszeitun­gen beendeten das vierte Quartal 2006 mit Ver­lusten von -1,73 Prozent (-63.846 Exemplare); hier fehlten laut IVW allerdings die Angaben zum Ein­zelverkauf von „Sonntag Aktuell“. Im Minus lag erstmals seit langer Zeit die Gattung Wochen­zeitungen (-1,61 Prozent/ -33.134 Exemplare). Hier wurde ein Titel mit rund 11.000 verkauften Exemplaren neu in die Zählung aufgenommen; ein zweiter mit 58.000 Exemplaren Auflage wurde dagegen herausgenommen.

Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich feststellen, das die Zeitungen bei Abonnements unterdurchschnittlich (-1,84 Prozent) und deutli­cher im Einzelverkauf (-4,45 Prozent) verloren haben. Der sonstige Verkauf legte hingegen um 12,21 Prozent zu; im Plus liegen auch die Bord­exemplare (5,37 Prozent/ 20.159 Exemplare).

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abon­nementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (-2,17 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-1,25 Prozent). Die Kaufzeitungen legten beim Abonnement hingegen einmal mehr deutlich zu mit 7,90 Prozent (12.464 Exemplare). Die Sonntagszei­tungen gewannen minimal an Abonnements (0,17 Prozent/ 1.880 Exemplare), Die Wochenzeitun­gen verloren leicht (-1,76 Pro­zent/ -29.399 Ex­emplare). Wie schon im Vor­quartal gab es beim Einzelverkauf in allen Kate­gorien Verluste (Ta­geszeitungen -4,27 Prozent, Sonntagszeitungen -4,07 Prozent, Wochenzei­tungen -15,35 Prozent). Besonders stark betrof­fen waren hier die überre­gionalen Zeitungen (West -7,85 Prozent/ Ost -41,61 Prozent). Erneut konnten aber die Kauf­zeitungen mit einem mini­malen Plus von 0,90 Prozent (1.664 Exemplare) beim Einzelverkauf im Osten ein positives Vorzei­chen erzielen.

Bei den aufgrund ihrer hochwertigen Leser­schaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren gab es ein Plus in West und Ost (5,41 Prozent/ 3,38 Prozent). Verantwortlich dafür sind insbe­sondere die Zuwächse bei überregionalen Titeln (9,29 Prozent), aber auch lokale und regionale Zeitungen wurden als Bordexemplare deutlich stärker als in den Vorquartalen abgesetzt (6,15 Prozent). Bemerkenswert in diesem Zusammen­hang ist ferner, dass überregionale Titel und Wo­chenzeitungen als Bordexemplare nur im Westen angeboten werden. Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen.

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