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02. Mai 2007 | Vertriebsmarkt

Zeitungsauflage bei 26,4 Millionen Exemplaren

IVW: Bordexemplare im Plus / Einzelverkauf verliert

Im ersten Quartal 2007 haben die deutschen Zeitungsverlage 26,39 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag verkauft. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang von 2,21 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern hatten dabei mit -2,0 Prozent weniger Verluste zu verzeichnen als die in Ostdeutschland; hier belief sich das Minus auf -3,81 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem ersten Quartal 2006 insgesamt zu Ver­lusten von -2,08 Prozent (-441.671 Exemplare) auf 20,84 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von -1,92 Prozent (West -1,56 Prozent / Ost -3,51 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um -3,05 Prozent. Die Gattung überregionale Zeitungen ging leicht um -0,73 Prozent (-12.033 Exemplare) zurück. Die Sonn­tagszeitungen beendeten das erste Quartal 2007 mit Verlusten von -1,6 Prozent (-58.168 Exemp­lare). Hier fehlten laut IVW allerdings die Anga­ben zum Einzelverkauf von „Sonntag aktuell“ und „Die Rheinpfalz am Sonntag“. Im Minus lag auch die Gattung Wochenzeitungen (-4,66 Prozent / -96.585 Exemplare). Hier wurde ein Titel mit rund 9.500 Exemplaren neu in die Zählung aufge­nommen; ein zweiter mit 64.000 Exemplaren wurde dagegen herausgenommen; für die „Russ­kaja Germanija“ mit rund 34.500 Exemplaren lagen keine aktuellen Zahlen vor.

Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich feststellen, dass die Zeitungen bei Abonnements leicht unterdurchschnittlich (-1,98 Prozent) und deutlicher im Einzelverkauf (-3,44 Prozent) verlo­ren haben. Erstmals war auch der sonstige Ver­kauf leicht im Minus (-0,43 Prozent / -3.957 Exemplare). Im Plus liegen dagegen die Bord­exemplare mit 9,2 Prozent (33.043 Exemplare).

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abon­nementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (-2,12 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-0,86 Prozent); die Kaufzeitungen gewannen beim Abonnement hingegen einmal mehr deutlich mit 6,68 Prozent (10.764 Exemp­lare). Die Sonntagszeitungen gewannen minimal an Abonnements (0,06 Prozent / 721 Exemplare), die Wochenzeitungen verloren 3,72 Prozent (-62.240 Exemplare). Beim Einzelverkauf gab es wie schon in den Vorquartalen in allen Kategorien Verluste (Tageszeitungen -2,82 Prozent, Sonn­tagszeitungen -3,82 Prozent, Wochenzeitungen -18,07 Prozent). Negative Ausreißer – prozentual betrachtet – waren die überregionalen Zeitungen in Ostdeutschland (-14,85 Prozent) und die Wo­chenzeitungen in Ostdeutschland (-82,9 Prozent); aufgrund der niedrigen Ausgangsbasis bedeutet dies einen Verlust der verkauften Auflage von 457 Exemplaren beziehungswiese 11.307 Exempla­ren. Auffällig ist ferner ein leichter Zuwachs beim Einzelverkauf in den neuen Ländern bei loka­len/regionalen Abonnementzeitungen (+1,60 Pro­zent), Kaufzeitungen (+2,33 Prozent) und Sonn­tagszeitungen (+1,52 Prozent).

Bei den aufgrund ihrer hochwertigen Leser­schaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren gab es ein Plus in West und Ost (9,26 Prozent / 6,35 Prozent). Mit Ausnahme der Wochenzeitun­gen (-8,36 Prozent) konnten in allen Kategorien deutlich mehr Bordexemplare abgesetzt werden als im ersten Quartal 2006. Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitg­liedsverlagen der ZMG zugegangen.

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