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23. Juli 2007 | Vertriebsmarkt

Zeitungsauflage bei 26,45 Millionen Exemplaren

IVW: Überregionale Zeitungen stabil/ Einzelverkauf verliert

Im zweiten Quartal 2007 haben die deutschen Zeitungsverlage 26,45 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag verkauft. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang von 1,89 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern hatten dabei mit -1,62 Prozent weniger Verluste zu verzeichnen als die in Ostdeutschland; hier belief sich das Minus auf -3,91 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem zweiten Quartal 2006 insgesamt zu Verlusten von -1,93 Prozent (-409.529 Exemplare) auf 20,78 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von -1,91 Prozent (West -1,53 Prozent/ Ost -3,56 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um -2,68 Prozent. Die Gattung überregionale Zeitungen blieb mit -0,05 Prozent (-889 Exemplare) stabil. Die Sonntagszeitungen beendeten das zweite Quartal 2007 ebenfalls fast stabil mit -0,34 Prozent (12.633 Exemplare). Hier fehlten laut IVW allerdings die Angaben zum Einzelverkauf von „Sonntag aktuell“ und „Die Rheinpfalz am Sonntag“. Im Minus lag auch die Gattung Wochenzeitungen (-4,23 Prozent/ -86.493 Exemplare). Hier wurde ein Titel mit rund 9.800 verkauften Exemplaren – „Die Sparkassen-Zeitung“ – neu in die Zählung aufgenommen; herausgenommen wurden die Titel „Kontakt“ (rund 67.500 verkaufte Exemplare) und „Russkaja Germanija“ (rund 31.000 verkaufte Exemplare).

Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich feststellen, dass die Zeitungen bei Abonnements durchschnittlich (-1,99 Prozent) und deutlicher im Einzelverkauf (-3,54 Prozent) verloren haben. Deutliche Zuwächse verzeichneten der sonstige Verkauf (+9,61 Prozent/ 76.013 Exemplare) und die Bordexemplare (+13,45 Prozent/ 54.371 Exemplare).

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abonnementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (-2,1 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-0,72 Prozent); die Kaufzeitungen gewannen beim Abonnement hingegen erneut deutlich mit 5,62 Prozent (9.106 Exemplare). Auch die Sonntagszeitungen gewannen leicht an Abonnements (0,5 Prozent/ 5.502 Exemplare). Die Wochenzeitungen hingegen verloren an regelmäßigen Abnehmern (-4,18 Prozent/ 70.309 Exemplare). Beim Einzelverkauf gab es wie schon in den Vorquartalen in allen Kategorien Verluste (Tageszeitungen -3,35 Prozent, Sonntagszeitungen -3,56 Prozent, Wochenzeitungen -10,09 Prozent). Negative Ausreißer – prozentual betrachtet – waren wie im Vorquartal die überregionalen Zeitungen in Ostdeutschland (-8,65 Prozent) und die Wochenzeitungen in Ostdeutschland (-83,04 Prozent). Aufgrund der niedrigen Ausgangsbasis bedeutet dies allerdings einen Verlust der verkauften Auflage von real -288 überregionalen Zeitungen beziehungsweise -9.386 Wochenzeitungen. Auffällig ist ferner wie im Vorquartal ein leichter Zuwachs beim Einzelverkauf in den neuen Ländern bei lokalen/ regionalen Abonnementzeitungen (+0,4 Prozent) und bei Kaufzeitungen (+1,16 Prozent).

Bei den aufgrund ihrer hochwertigen Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren gab es ein Plus in West und Ost (13,36 Prozent/ 18,36 Prozent). Mit Ausnahme der Wochenzeitungen (-2,93 Prozent) konnten in allen Kategorien deutlich mehr Bordexemplare abgesetzt werden als im zweiten Quartal 2006. Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen.

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