Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

25. Oktober 2007 | Vertriebsmarkt

Zeitungsauflage bei 26,25 Millionen Exemplaren

IVW: Einzelverkauf im Minus/ Überregionale Zeitungen weiter stabil

Im dritten Quartal 2007 haben die deutschen Zeitungsverlage 26,25 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag verkauft. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um 2,9 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern waren dabei mit -2,67 Prozent ähnlich stark betroffen wie die in Ostdeutschland; hier belief sich das Minus auf -2,83 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem dritten Quartal 2006 insgesamt zu Ver­lusten von -2,37 Prozent (-500.343 Exemplare) auf 20,59 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von -2,09 Prozent (West -1,72 Prozent/ Ost -3,70 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um -3,87 Prozent (-185.688 Exemplare). Die Gattung überregionale Zeitungen blieb mit -0,5 Prozent (-8.161 Exemplare) recht stabil. Die Sonntagszeitungen beendeten das dritte Quartal 2007 mit -4,01 Prozent (-153.777 Exemplare), nachdem das zweite Quartal sehr stabil verlaufen war. Im Minus lag auch die Gat­tung Wochenzeitung (-3,48 Prozent/ -71.479 Exemplare). Hier wurde von der IVW der Titel „Kontakt“ (rund 68.000 verkaufte Exemplare) herausgenommen.

Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich feststellen, dass die Zeitungen bei Abonnements unterdurchschnittlich (-1,83 Prozent) und stark im Einzelverkauf (-5,2 Prozent) verloren haben. Durchschnittlich war der Rückgang beim sonsti­gen Verkauf (-2,63 Prozent/ 20.865 Exemplare). Die Bordexemplare legten erneut deutlich zu um +12,06 Prozent/ 49.804 Exemplare.

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abon­nementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (-1,99 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-0,43 Prozent). Die Kaufzeitungen gewannen beim Abonnement hingegen erneut deutlich mit 8,78 Prozent (14.153 Exemplare). Die Wochenzeitungen verloren an regelmäßigen Ab­nehmern (-3,63 Prozent -61.147 Exemplare). Die Sonntagszeitungen blieben mit einem Plus von 0,03 Prozent oder 296 zusätzlichen Abonnements stabil. Beim Einzelverkauf gab es wie bereits in den Vorquartalen in allen Kategorien Verluste (Tageszeitungen -4,71 Prozent, Sonntagszeitun­gen -6,59 Prozent, Wochenzeitungen -0,5 Pro­zent). Negative Ausreißer waren – prozentual betrachtet – wie in den Vorquartalen die überre­gionalen Zeitungen in Ostdeutschland (-24,19 Prozent) und die Wochenzeitungen in Ost­deutschland (-18,7 Prozent). Aufgrund der niedri­gen Ausgangsbasis bedeutet dies allerdings ei­nen Verlust der verkauften Auflage von real -666 überregionalen Zeitungen beziehungsweise -1.912 Wochenzeitungen. Beim sonstigen Verkauf hingegen gibt es in den neuen Ländern Ausreißer ins Positive: So verzeichnen hier die Kaufzeitun­gen ein Plus von 61,44 Prozent, die Wochenzei­tungen sogar ein Plus von 317,98 Prozent (+13.196 Exemplare). Bei den aufgrund ihrer hochwertigen Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren gab es in West und Ost Zu­wächse (11,9 Prozent/ 20,56 Prozent). Mit Aus­nahme der Wochenzeitungen (-14,07 Prozent) konnten in allen Kategorien deutlich mehr Bord­exemplare abgesetzt werden als im dritten Quar­tal 2006. Eine ausführliche Darstellung der Aufla­genzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen.

Downloads:

zurück