Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

30. Januar 2009 | Vertriebsmarkt

Wochenzeitungen legen zu/ Verluste im Einzelverkauf

IVW: Zeitungsauflagen bei 25,4 Millionen Exemplaren

Im vierten Quartal 2008 haben die deut¬schen Zeitungsverlage 25,4 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Er¬scheinungstag verkauft. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um -2,3 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern waren dabei mit -2,2 Prozent nicht ganz so stark be¬troffen wie die ostdeutschen Titel: Hier belief sich der Rückgang auf -3,1 Prozent. Nicht mitgezählt in der Gesamtauflage werden die 74.422 E-Paper- Ausgaben, die gegenüber dem Vorjahresquartal einen Zuwachs von immerhin 26 Prozent verzeichnen konnten.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem vierten Quartal 2007 insgesamt zu Ver­lusten von 2,6 Prozent (-529.209 Exemplare) auf 20 Millionen Exemplare. Die lokalen und regio­nalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von minus zwei Prozent (West -1,7/ Ost -3,2 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um 5,2 Prozent (-227.432 Exemplare). Die überregionalen Zeitungen verlo­ren leicht (-0,76 Prozent/-12.599 Exemplare). Die Sonntagszeitungen beendeten das vierte Quartal 2008 mit -2,5 Prozent (-87.180 Exemplare). Im Plus bewegte sich die Gattung Wochenzeitungen (0,77 Prozent/ 15.302 Exemplare). Hier wurde allerdings ein neuer Titel in die Zählung aufge­nommen.

Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich feststellen, dass die Zeitungen wie in den Vor­quartalen bei den Abonnements unterdurch­schnittlich (-1,6 Prozent) und stark im Einzelver­kauf (-5,3 Prozent) verloren haben. Stabil blieb der sonstige Verkauf (-0,4 Prozent/ -3.508 Exemplare). Einmal mehr zweistellig legten die Bordexemplare zu um 15 Prozent (72.067 Exemplare).

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abon­nementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (minus zwei Prozent) und den überregio­nalen Zeitungen (minus zwei Prozent). Die Kauf­zeitungen gewannen beim Abonnement hingegen erneut hinzu mit 2,1 Prozent (3.821 Exemplare). Stabil blieben die Wochenzeitungen (+0,65 Pro­zent/10.616 Exemplare) und die Sonntagszeitun­gen (+0,1 Prozent/ 958 Exemplare).

Beim Einzelverkauf gab es wie in den vorange­gangenen Quartalen in den Kategorien Tages­zeitungen (-6,2 Prozent) und Sonntagszeitungen (-4,4 Prozent) Verluste. Die Wochenzeitungen hingegen konnten im Einzelverkauf ein zweistelli­ges Plus von 13,3 Prozent (18.254 Exemplare) erzielen. Dies geht allein auf den Verkauf in den alten Bundesländern (+16,1 Prozent) zurück; die Wochenzeitungen im Osten verloren hingegen -24 Prozent. Der bis zur Jahreshälfte 2008 zu be­obachtende starke Rückgang bei den überregio­nalen Zeitungen im ostdeutschen Einzelhandel hat sich hingegen nicht fortgesetzt. Vielmehr ist das Minus im Einzelverkauf vor allem auf die Kaufzurückhaltung in Westdeutschland zurück­zuführen.

Der leichte Rückgang beim sonstigen Verkauf ist insbesondere auf das Minus bei den Sonn­tagszeitungen (-17 Prozent) und Wochenzeitun­gen (-10,4 Prozent) zurückzuführen. Bei den Ta­geszeitungen hingegen gab es einen Zuwachs um fünf Prozent. Bei den aufgrund ihrer hochwer­tigen Leserschaft eigens ausgewiesenen Bord­exemplaren kam es im Westen erneut zu starken Zuwächsen (15,27 Prozent), im Osten blieb die Situation fast unverändert (+0,5 Prozent/ 45 Exemplare). In diesem Verkaufssegment konnten in allen Kategorien deutlich mehr Exemplare ab­gesetzt werden als im vierten Quartal 2007. Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen.

Downloads:

zurück