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07. Mai 2009 | Vertriebsmarkt

Wochentitel erneut im Plus

IWV I/2009: Zeitungsauflagen bei 25,3 Millionen Exemplaren/ Verluste im Einzelverkauf

Im ersten Quartal 2009 haben die deutschen Zeitungsverlage 25,3 Millionen Tages-, Wo-chen- und Sonntagszeitungen pro Erschei-nungstag verkauft. Im Vergleich zum entspre-chenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um -2,1 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern waren dabei mit minus zwei Prozent etwas weniger betroffen als die ostdeutschen Titel: Hier belief sich der Rückgang auf -2,7 Prozent. Nicht mitgezählt in der Gesamtauflage werden die knapp 77.000 E-Paper-Ausgaben, die gegenüber dem ent-sprechenden Vorjahresquartal einen Zuwachs von 20,5 Prozent verzeichnen konnten.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem ersten Quartal 2008 insgesamt zu Ver­lusten von 2,5 Prozent (-513.424 Exemplare) auf knapp 20 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von -1,8Prozent (West -1,6/ Ost minus drei Prozent) verkraften. Die Auflage der Kauf­zeitungen fiel um -5,2 Prozent (-231.734 Exem­plare). Die überregionalen Zeitungen verloren unterdurchschnittlich (minus ein Prozent/-17.530 Exemplare). Die Sonntagszeitungen beendeten das erste Quartal 2009 mit -1,9 Prozent (-66.527 Exemplare). Im Plus bewegte sich einmal mehr die Gattung Wochenzeitungen (+1,5 Prozent/ 30.563 Exemplare).

Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich feststellen, dass die Zeitungen wie in den Vor­quartalen bei den Abonnements unterdurch­schnittlich (-1,5 Prozent) und stark im Einzelver­kauf (-4,35 Prozent) verloren haben. Leicht im Plus liegen der sonstige Verkauf (+2,1 Prozent/ 19.211 Exemplare) und Bordexemplare (+2,8 Prozent/14.744 Exemplare).

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abon­nementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (minus zwei Prozent) und den überregio­nalen Zeitungen (minus zwei Prozent). Die Kauf­zeitungen gewannen beim Abonnement hingegen erneut hinzu mit 1,3 Prozent (2.455 Exemplare). Stabil blieben die Sonntagszeitungen (+0,03 Pro­zent/387 Exemplare) wie auch die Wochenzei­tungen (+0,7 Prozent/11.623 Exemplare). Beim Einzelverkauf gab es in den Kategorien Tages­zeitungen (-5,2 Prozent) und Sonntagszeitungen (-3,3 Prozent) Verluste. Die Wochenzeitungen hingegen erzielten im Einzelverkauf einmal mehr ein zweistelliges Plus (11,8 Prozent/17.468 Exemplare). Dabei reüssierte der Einzelverkauf in den alten Bundesländern mit plus fünf Pro­zent/6.890 Exemplare) und explodierte in den neuen Bundesländern (+112 Prozent/10.578 Exemplare). Bei den überregionalen Titeln blieb der Einzelverkauf stabil (+0,1 Prozent); lo­kale/regionale Abonnementzeitungen hingegen (-4,7 Prozent) und die Kaufzeitungen (-5,7 Prozent) verloren stärker.

Das Plus beim sonstigen Verkauf ist auf starke Zuwächse bei den lokalen/ regionalen Abonne­mentzeitungen (+7,4 Prozent) und bei den Wo­chenzeitungen (+4,2 Prozent) zurückzuführen, wobei die Zuwächse vor allem auf Ostdeutsch­land entfallen. Bei den aufgrund ihrer hochwerti­gen Leserschaft eigens ausgewiesenen Bord­exemplaren kam es im Osten zu stärkeren Zu­wächsen (plus fünf Prozent) als im Westen (+2,8 Prozent). In diesem Verkaufssegment konnten in allen Kategorien mit Ausnahme der Wochenzei­tungen (-10,6 Prozent) mehr Exemplare abge­setzt werden als im ersten Quartal 2008. Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen.

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