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29. November 2010 | Anzeigenmarkt

Wieder mehr Stellenanzeigen in Zeitungen

Anzeigenaufkommen insgesamt noch rückläufig

Die positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt schlagen sich auch bei den Zeitungen nieder. Gab es im vergangenen Jahr noch einen deutlichen Rückgang bei den Stellenanzeigen, legte dieser Bereich in den ersten neun Monaten des Jahres um 8,2 Prozent zu.

Gleichwohl bleibt die Situation der Zeitungen am Anzeigenmarkt angespannt, wie die Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) am 18. November 2010 mitteilte. Zwischen Januar und September 2010 gab es bei den lokalen und regionalen Abonnementzeitungen ein Minus in den Anzei­genumfängen von 6,2 Prozent.

Dabei verlief die Geschäftsentwicklung in den neuen wie den alten Bundesländern ähnlich. Gab es im Westen der Republik Verluste von 4,6 Pro­zent, waren es im Osten 6,3 Prozent. Dement­sprechend war nach Nielsengebieten die Auf­tragslage in Nielsen IV (-4,6 %) und Nielsen V/VI/VII (-4,6 %) etwas besser, die übrigen Ge­biete wiesen Werte um den Bundesdurchschnitt aus: Nielsen I (-6,8 %), Nielsen II (-6,8 %), Niel­sen IIIa (-6,1 %) und Nielsen IIIb (-6,7 %).

Nach Auflagenklassen verloren die Zeitungen mit 25.000 bis 50.000 Exemplaren am wenigsten (minus 3,1 Prozent), gefolgt von der nächsthöhe­ren Klasse bis 125.000 Stück mit 5,1 Prozent. Überproportional (jeweils minus 7,6 Prozent) verloren die Zeitungen bis 25.000 Stück und die mit 125.000 bis 200.000 verkauften Exemplaren. Große Häuser (mehr als 200.000 Einheiten) mussten 6,4-prozentige Rückgänge verkraften. Die Gesamtumfänge der lokalen und regionalen Abonnementzeitungen veränderten sich im Ver­gleich zum Vorjahreszeitraum kaum (minus 0,2 Prozent); die Textumfänge wuchsen um 0,1 Prozent, der Brutto-Anzeigenumfang schrumpfte um 0,9 Prozent.

Der Umfang der Geschäftsanzeigen kumuliert lag national von Januar bis September 2010 um 6,5 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Die Mar­kenartikler und Hersteller schalteten gut zwölf Prozent weniger Anzeigen, die Kfz-Hersteller/Kfz-Markenwerbung 13,6 Prozent. Bei den Großfor­men des Handels gab es ebenfalls ein Minus von über 13 Prozent. Lediglich die lokalen Geschäfts­anzeigen verharrten auf Vorjahresniveau.

Bei den rubrizierten Anzeigen konnte der Stel­lenbereich deutlich zulegen (plus 8,2 Prozent). Alle anderen Anzeigensparten lagen hingegen unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums: Immobilienanzeigen (-19,0 %), Kfz-Markt (-10,9 %), Reise (-13,3 %), Veranstaltungen (-2,8 %), Familienanzeigen (-0,4%) und die Gruppe der sonstigen Anzeigen (-8,8%). Das Geschäft mit Prospektbeilagen blieb etwa auf dem Niveau der ersten neun Monate des Jahres 2009. Dort ver­buchten die Verlage Umfangsrückgänge von 0,3 Prozent. Eine ausführliche Dokumentation ist für Mitglieder der ZMG zu beziehen über: ZMG, Urs­zula Wrzeciono, Telefon 069/973822-48, E-Mail wrzeciono(at)zmg.de.

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