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20. Februar 2006 | Anzeigenmarkt

Wieder mehr Stellenanzeigen

Anzeigenumfänge 2005 leicht im Minus

Die Umfänge bezahlter Anzeigen in lokalen und regionalen Abonnementzeitungen haben im Jahr 2005 gegenüber dem Vorjahr –1,1 Prozent abgenommen. Das hat die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft am 15. Februar 2006 in Frankfurt am Main bekannt gegeben.

Dabei fiel die Geschäftsentwicklung in West- und Ostdeutschland deutlich unterschiedlich aus: In den alten Bundesländern gingen die Anzeigen­umfänge der lokalen und regionalen Abonne­mentzeitungen von Januar bis Dezember 2005 um –0,9 Prozent zurück; im Osten beliefen sich die Verluste auf –3,2 Prozent. Nach Nielsen-Ge­bieten betrachtet, war das Anzeigengeschäft in Nielsen IIIa und Nielsen IIIb mit 0,8 Prozent be­ziehungsweise 2,1 Prozent positiv; in Nielsen VII fiel das Minus unterdurchschnittlich aus (-0,8 Prozent); Nielsen II und Nielsen V/VI bildeten mit –2,7 Prozent und –3,8 Prozent die Schlusslichter.

Bei den höher auflagigen Titeln (50.000 bis 125.000 Exemplare) und den Titeln bis 200.000 Exemplare Auflage und darüber liegen die Rück­gänge fast gleichauf zwischen –1,2 und –1,4 Pro­zent. Positiv fiel mit 0,2 Prozent das Anzeigenvo­lumen für die Titel von 25.000 bis 50.000 Ex­emplaren aus. Erstmals Schlusslicht wurde die Auflagengruppe bis 25.000 Exemplare mit –1,7 Prozent. Die Gesamtumfänge der Zeitungen sind im Vergleich mit dem Vorjahr um 1,4 Prozent gewachsen; dabei nahmen die Textumfänge um 1,7 Prozent zu, die Anzeigenumfänge um 0,6 Prozent.

Betrachtet nach Anzeigensparten weisen die überregionalen Anzeigen (0,1 Prozent), die Stel­lenanzeigen (2,7 Prozent) und die Reiseanzeigen (1,0 Prozent) positive Werte aus. Negativ zu Bu­che schlagen vor allen Dingen die Immobilienan­zeigen (-4,1 Prozent) und die Kraftfahrzeugmarkt (-3,4 Prozent). Bei der Untersuchung der Rubrik­anzeigenmärkte nach West und Ost zeigen sich erhebliche Unterschiede: Während beispiels­weise im Westen die Stellenanzeigen um 2,1 Prozent zulegten, waren es im Osten 8,3 Pro­zent. Der Immobilienmarkt und der Kraftfahr­zeugmarkt schlugen hingegen im Osten deutlich negativer zu Buche als in den altern Bundeslän­dern (-10,2 Prozent / -3,1 Prozent beziehungs­weise –8,3 Prozent / -2,9 Prozent).

Erfreulicher fällt in der Einzelbetrachtung der Dezember 2005 aus: Hier legten die Stellenan­zeigen 16,9 Prozent und die Immobilienanzeigen 10,3 Prozent zu. Ein Plus gab es auch bei den Lokalanzeigen (2,5 Prozent) und den Veranstal­tungsanzeigen (0,5 Prozent). Insgesamt machten die Anzeigenumfänge im Dezember 2005 gegen­über dem Vorjahresmonat im Westen ein Plus von 1,9 Prozent aus, im Osten ein Minus von –0,4 Prozent. Eine ausführliche Dokumentation der Anzeigenstatistik ist für Mitglieder der ZMG zu beziehen über

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