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23. Juli 2008 | Vertriebsmarkt

Überregionale Zeitungen und Wochentitel im Plus

IVW: Zeitungsauflagen bei 25,9 Millionen Exemplaren / Verluste im Einzelverkauf

Im zweiten Quartal 2008 haben die deutschen Zeitungsverlage 25,9 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag verkauft. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um -1,89 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern waren dabei mit -1,62 Prozent weniger stark betroffen als die ostdeutschen Titel; hier belief sich der Rückgang auf 3,9 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem zweiten Quartal 2007 insgesamt zu Ver­lusten von -1,71 Prozent (-354.445 Exemplare) auf 20,43 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von -1,78 Prozent (West -1,36 Prozent/ Ost -3,68 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um -2,16 Prozent (-98.864 Exemplare). Die überregionalen Zeitungen lagen mit 0,24 Prozent (+3.947 Exemplare) im positiven Bereich. Die Sonntagszeitungen beendeten das zweite Quartal 2008 mit -4,43 Prozent (-164.589 Exemplare). Im Plus lag dagegen die Gattung Wochenzeitungen (1,01 Prozent/ 19.845 Exem­plare).

Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich feststellen, dass die Zeitungen wie in den Vor­quartalen bei den Abonnements unterdurch­schnittlich (-1,45 Prozent) und stark im Einzelver­kauf (-4,53 Prozent) verloren haben. Leicht im Plus lag der sonstige Verkauf (1,70 Prozent/ 14.772 Exemplare). Die Bordexemplare legten erneut zweistellig zu um 20,23 Prozent (92.801 Exemplare).

In der Kategorie Tageszeitungen gab Abonne­mentverluste bei den lokalen und regionalen Ti­teln (-1,92 Prozent) und den überregionalen Zei­tungen (-1,47 Prozent); die Kaufzeitungen ge­wannen beim Abonnement hingegen erneut hinzu mit 6,81 Prozent (11.643 Exemplare). Auch die Wochenzeitungen weisen wie im vorangegange­nen Quartal mehr Abonnements auf (1,29 Pro­zent/ 20.731 Exemplare). Die Sonntagszeitungen hingegen verloren an regelmäßigen Abnehmern -0,94 Prozent (-10.509 Exemplare).

Beim Einzelverkauf gab es wie in den vorange­gangenen Quartalen in den Kategorien Tages­zeitungen (-3,67 Prozent) und Sonntagszeitungen (-6,80 Prozent) Verluste. Stabil blieben die Wo­chenzeitungen. Negative Ausreißer waren, pro­zentual betrachtet, erneut die überregionalen Zeitungen in Ostdeutschland mit -31,91 Prozent (was aufgrund des geringen Absatzes -971 Exemplaren entspricht) und die Sonntagszeitun­gen mit -100 Prozent. Hier wirkt sich, wie im Übri­gen auch bei den Abonnements, aus, dass die „Morgenpost für Sachsen am Sonntag“ von der IVW nicht mehr separat ausgewiesen wird und in die Kaufzeitungsauflage einfließt. Einen Ausreißer zum Positiven beschert Ostdeutschland den Wo­chenzeitungen im Einzelverkauf; der Zuwachs um 284,19 Prozent bedeutet in realen Zahlen 5.448 zusätzlich verkaufte Blätter.

Auch beim sonstigen Verkauf gibt es in Ost­deutschland bemerkenswerte Ausreißer: So wuchsen hier die überregionalen Zeitungen um 50,31 Prozent an, die Wochenzeitungen sogar um 1.475,09 Prozent. Bei den aufgrund ihrer hochwertigen Leserschaft ausgewiesenen Bord­exemplaren gab es in West starke und in Ost leichte Zuwächse (20,61 Prozent beziehungs­weise 1,08 Prozent). Hier konnten mit Ausnahme der Wochenzeitungen in allen Kategorien deutlich mehr Exemplare abgesetzt werden als im zweiten Quartal 2007.

Eine ausführliche Darstellung der Auflagen­zahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zuge­gangen.

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