Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

09. Februar 2005 | Anzeigenmarkt

Positive Bilanz im Anzeigengeschäft

Trendwechsel im Dezember / Ostdeutschland immer noch mit negativen Vorzeichen

Die Umfänge bezahlter Anzeigen in lokalen und regionalen Abonnementzeitungen haben von Januar bis Dezember 2004 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,3 Prozent zugenommen. Verantwortlich für das erstmals wieder positive Vorzeichen nach drei Jahren Verlusten dürften nicht nur die vier zusätzlichen Arbeitstage im Jahr 2004 gewesen sein, sondern vor allen Dingen der Anzeigenzuwachs im Dezember um 7,8 Prozent (West 8,5 Prozent / Ost 0,3 Prozent).

Bemerkenswerterweise schlugen gegenüber dem Dezember 2003 die wichtigen Rubrikenmärkte Stellen (+19,1 Prozent), Kraftfahrzeuge (+18,9 Prozent) und Immobilien (+11,7 Prozent) besonders deutlich zu Buche. Die Zahl der Prospektbeilagen in Zeitungen hat 2004 um 0,3 Prozent abgenommen. Die Heftumfänge sind im Vergleich mit dem Jahr 2003 um 3,8 Prozent gewachsen; dabei nahmen die Textumfänge um 4,2 Prozent zu, die Anzeigenumfänge um 2,9 Prozent.

 

Die Geschäftsentwicklung in Westdeutschland und Ostdeutschland fällt, wie berichtet, seit Beginn des Jahres 2004 wieder deutlich unterschiedlich aus: Während in den alten Bundesländern die Anzeigenumfänge der lokalen und regionale Abonnement-Zeitungen von Januar bis Dezember 2004 um 0,7 Prozent gewachsen sind, mussten im Osten Verluste von –4,1 Prozent verzeichnet werden. Nach Nielsen-Gebieten betrachtet, war das Anzeigengeschäft in Nielsen I, II und IIIb mit 1,0 Prozent überdurchschnittlich; Nielsen V/VI und Nielsen VII bildeten dagegen mit –3,3 Prozent sowie –6,9 Prozent die Schlusslichter.

 

Hochauflagige Titel leiden immer noch unter einer negativen Entwicklung: Die Auflagenklasse 125.000 bis 200.000 Exemplare (-2,9 Prozent) und über 200.000 Exemplare (-0,5 Prozent) mussten Verluste verkraften. In den Auflagenklassen bis 25.000 Exemplare (+2,4 Prozent) und 25.000 bis 50.000 Exemplare (+1,1 Prozent) gibt es dagegen im Vergleich mit dem Jahr 2003 positive Werte.

 

Betrachtet nach Anzeigensparten, wiesen die Stellenanzeigen von Januar bis Dezember 2004 erneut den höchsten Rückgang mit –6,0 Prozent aus. Auch Reiseanzeigen (-3,7 Prozent), Familienanzeigen (-3,6 Prozent), Veranstaltungen (-2,0 Prozent), Überregionale (-0,9 Prozent) und Immobilienanzeigen (-0,3 Prozent) trugen zum negativen Ergebnis bei. Im Plus liegen die Lokalanzeigen mit durchschnittlich 2,0 Prozent, der Kraftfahrzeugmarkt mit 3,9 Prozent sowie die sonstigen Anzeigen mit 3,7 Prozent. Unterscheidet man die Rubrikanzeigenmärkte nach West und Ost, zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede: Während etwa die Lokalanzeigen um 2,8 Prozent im Westen an Umfang zunahmen, verloren sie im Osten –9,5 Prozent. Dagegen waren die überregionalen Anzeigen (+4,6 Prozent) und die Veranstaltungsanzeigen (+5,2 Prozent) im Osten mehr gefragt als im Westen (-1,6 Prozent beziehungsweise –2,7 Prozent).

 

Eine ausführliche Dokumentation der Anzeigenstatistik ist für Mitglieder der ZMG zu beziehen über: ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon 069/973822-48, E-Mail wrzeciono@zmg.de. Auf der Homepage des BDZV www.bdzv.dewww.bdzv.de sind unter Markttrends die Anzeigenumfänge für das Jahr 2004 ebenfalls abrufbar.

 

Internet: www.zmg.de

 

Download der Anzeigenstatistik 4. Quartal 2004 - Excel

zurück