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15. Februar 2007 | Anzeigenmarkt

Plus im Osten / Minus im Westen

Anzeigenumfänge 2006 knapp unter Vorjahresniveau / Stellenanzeigen legen um 21,8 Prozent zu

Die Umfänge bezahlter Anzeigen in lokalen und regionalen Abonnementzeitungen haben im Zeitraum Januar bis Dezember 2006 mit -0,8 Prozent knapp unter Vorjahresniveau gelegen. Das gab die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft am 13. Februar 2007 in Frankfurt am Main bekannt.

Weiterhin deutlich unterschiedlich – aber dies­mal mit umgekehrten Vorzeichen – fiel die Ge­schäftsentwicklung in West- und Ostdeutschland aus: In den alten Bundesländern lagen die Anzei­genumfänge der lokalen und regionalen Abon­nementzeitungen 2006 mit –0,9 Prozent im Mi­nus; im Osten beliefen sich die Zuwächse auf +0,3 Prozent. Damit haben die Zeitungen gegen­über den ersten drei Quartalen leicht an Boden verloren. Im Weihnachtsgeschäft hätten, erläutert die ZMG, diesmal die Spitzen gefehlt, die in den Vorjahren noch für einen Zuwachs im vierten Quartal sorgten. Stattdessen sei das Beilagenge­schäft deutlich gewachsen. Das Umfangs-Plus in den neuen Ländern wird insbesondere auf die Anstrengungen der Berliner Zeitungen am Anzei­genmarkt zurückge­führt. Nach Nielsen-Gebieten betrachtet war das Anzeigengeschäft in Nielsen I (0,1 Prozent) und Nielsen V/VI (0,8 Prozent) posi­tiv; in Nielsen IIIb immer noch leicht unterdurch­schnittlich (-0,4 Pro­zent); in den übrigen Nielsen-Gebieten fiel das Minus überdurchschnittlich aus: Dies gilt beson­ders für Nielsen II (-1,4 Prozent) und Nielsen IIIa (-1,7 Prozent).

Nach Auflagenzahlen betrachtet mussten Titel in der kleinsten Auflagengruppe bis 25.000 Ex­emplare und in der größten Auflagengruppe über 200.000 Exemplare überdurchschnittliche Rück­gänge hinnehmen (-2,0 Prozent beziehungsweise –3,2 Prozent). In der Auflagengruppe bis 50.000 Exemplare war der Rückgang mit –0,1 Prozent zu vernachlässigen; keine Veränderung gab es bei der Auflagengruppe bis 125.000 Exemplare. Deutlich im Plus liegen die Zeitungen mit einer Auflage von 125.000 bis 200.000 Exemplaren bei 2,2 Prozent.

Die Gesamtumfänge der lokalen und regiona­len Tageszeitungen sind 2006 gegenüber 2005 um 2,8 Prozent gewachsen. Dabei nahmen die Textumfänge um 3,4 Prozent zu, der Brutto-An­zeigenumfang beträgt +1,4 Prozent.

Betrachtet nach Anzeigensparten weisen die Stellenanzeigen (21,8 Prozent) und die sonstigen Anzeigen (0,5 Prozent) positive Werte aus. Keine Veränderung gibt es bei den überregionalen An­zeigen. Deutlich im Minus hingegen liegen die Kraftfahrzeuganzeigen (-7,4 Prozent) und die Immobilienanzeigen (-6,1 Prozent). Verluste gab es ebenfalls bei Reiseanzeigen (-4,3 Prozent), Veranstaltungen (-3,3 Prozent), Familienanzeigen (-2,7 Prozent) sowie lokalen Anzeigen (-2,3 Pro­zent). Bei der Analyse der Rubrikanzeigenmärkte nach Unterschieden zwischen West und Ost fällt – wie schon in den ersten neun Monaten 2006 – auf, dass die Stellenanzeigen in den alten Bun­desländern um 20,8 Prozent gewachsen sind, in den neuen Ländern sogar um 33,2 Prozent. Im­mobilien-, Reise- und überregionale Anzeigen erzielten dagegen im Osten etwas schlechtere Werte als im Westen. Sowohl im Osten als auch im Westen profitierten die Prospektbeilagen mit einem Zuwachs von 3,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2005 (Ost: 7,6 Prozent / West: 3,0 Prozent).

Eine ausführliche Dokumentation der Anzei­genstatistik ist für Mitglieder der ZMG zu bezie­hen über: ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon 069/973822-48, E-Mail wrzeciono(at)zmg.de.

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