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04. August 2004 | Vertriebsmarkt

IVW: Leichte Auflagenrückgänge

Überregionale Zeitungen stabil/ Wochenzeitungen legen weiter zu/ Verluste im Einzelverkauf

Im zweiten Quartal 2004 verkauften die deutschen Zeitungsverlage 28,2 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um -1,98 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern hatten dabei mit -1,77 Prozent weniger Verluste zu verzeichnen als die in den neuen Ländern: hier belief sich das Minus auf -3,51 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem zweiten Quartal 2003 insgesamt zu Verlusten von -2,11 Prozent (-476.310 Exemplare) auf 22,09 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten ein Minus von 2,11 Prozent (West -1,83 Prozent/ Ost -3,72 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen ging um -2,50 Prozent (-128.106 Exemplare) zurück. Die Gattung „überregionale Zeitungen“ blieb gegenüber dem zweiten Quartal 2003 mit -0,66 Prozent (-10.842 Exemplare) fast stabil. Die Sonntagszeitungen beendeten das zweite Quartal 2004 ebenfalls mit Verlusten -3,48 Prozent (-150.284 Exemplare). Einmal mehr Zuwächse um 2,99 Prozent sowohl im Westen als auch im Osten gab es dagegen bei den Wochenzeitungen (56.044 Exemplare). Allerdings wurden hier im Vergleich zum Vorjahr 27 statt 25 Titel registriert: Neu aufgenommen wurden die „Katholische Sonntagszeitung für das Erzbistum Berlin“ sowie die „Katholische Sonntagszeitung für das Bistum Regensburg“ mit insgesamt rund 44.000 Exemplaren.

 

Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich feststellen, dass die Zeitungen bei den Abonnements leicht (-1,78 Prozent) und deutlicher beim Einzelverkauf (-3,73 Prozent) verloren haben; große Zuwächse gab es beim sonstigen Verkauf (+13,64 Prozent/ 79.507 Exemplare) und bei den zusätzlich ausgewiesenen Bordexemplaren (+7,36 Prozent/ 25.709 Exemplare).

 

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abonnementverluste bei den lokalen und regionalen Zeitungen (-2,29 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-2,17 Prozent). Abonnementzuwächse konnten dagegen die Kaufzeitungen mit +0,8 Prozent verzeichnen. Die Sonntagszeitungen verloren leicht (-1,23 Prozent). Zugewinne gab es bei den Wochenzeitungen mit +2,64 Prozent. Beim Einzelverkauf fällt auf, dass dieser im Westen (-3,83 Prozent) stärker verloren hat als im Osten (-1,59 Prozent). Bei den überregionalen Zeitungen geht das Minus von -6,74 Prozent erneut ausschließlich auf geringere Verkäufe im Westen zurück (-6,96 Prozent), im Osten legen die überregionalen Zeitungen dagegen sogar um 15,63 Prozent zu – allerdings auf einer sehr geringen Basis (+498 Exemplare).

 

Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen. Darüber hinaus kann die Auswertung von der Homepage des BDZV (www.bdzv.de) unter Markttrends und Daten heruntergeladen werden. Kontakt: ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon: 069/97382248, E-Mail: Wrzeciono@zmg.de

 

Internet: www.zmg.de

 

Download der IVW-Auflagen 2. Quartal 2004

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