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28. Januar 2003 | Vertriebsmarkt

IVW 4/2002 Überregionale Zeitungen verlieren im Einzelverkauf

Abonnements gehen jedoch nur leicht zurück

Im vierten Quartal 2002 verkauften die deutschen Zeitungsverlage 28,88 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um –3,78 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern hatte dabei mit –3,75 Prozent kaum weniger Verluste zu verzeichnen als die in den neuen Ländern: Hier belief sich das Minus auf –4,01 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem vierten Quartal 2001 insgesamt zu Verlusten von –3,32 Prozent (-783.714 Exemplare) auf 22,81 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten ein Minus von –1,93 Prozent (West –1,43 Prozent / Ost –3,90 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen ging um –7,16 Prozent (-393.863 Exemplare) zurück. Ebenso musste die Gattung „überregionale Zeitungen“ Verluste hinnehmen: sie weist im Vergleich mit dem vierten Quartal 2001 ein Minus von 4,30 Prozent (-74.210 Exemplare) auf. Auch die Sonntagszeitungen beendeten das vierte Quartal 2002 mit Verlusten von –4,67 Prozent (-209.216 Exemplare). Der im Vergleich immer noch extreme Ausschlag bei den Wochenzeitungen um –7,32 Prozent (-142.384 Exemplare) geht einmal mehr auf das Konto der „Woche“, die im März 2002 eingestellt wurde. Aufgenommen in die Statistik wurde der „Europa Express“.

 

Nach Vertriebswegen differenziert ist erneut festzustellen, dass die Zeitungen bei den Abonnements leicht (-1,47 Prozent) und deutlich stärker beim Einzelverkauf (-8,05 Prozent) verloren haben; auch beim sonstigen Verkauf gab es erstmals Verluste von –5,57 Prozent. Verantwortlich ist hier allerdings ein extremes Minus von –43,37 Prozent bei den Wochenzeitungen (-106.552 Exemplare).

 

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abonnementverluste besonders bei den überregionalen Zeitungen (-3,26 Prozent), dagegen konnten die Kaufzeitungen erneut einige Abonnements (1,03 Prozent / 1.229 Exemplare) hinzugewinnen. Bei den Rückgängen im Einzelverkauf sind prozentual die überregionalen Zeitungen mit –11,40 Prozent sehr stark betroffen. Bei den Sonntagszeitungen gab es Zuwächse bei den Abonnements (+2,68 Prozent) und auch im sonstigen Verkauf (+7,51 Prozent). Die Wochenzeitungen konnten bei den Abonnements leicht hinzugewinnen (+0,35 Prozent / 5.171 Exemplare), mussten aber beim Einzelverkauf (-19,86 Prozent) wie auch beim oben schon erwähnten sonstigen Verkauf (-43,37 Prozent) Federn lassen.

 

Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen. Darüber hinaus kann die Auswertung auch von der Homepage des BDZV (www.bdzv.de, unter Markttrend und Daten) heruntergeladen werden. Kontakt: ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon 069/973822-48, E-Mail wrzeciono@zmg.de.

 

Download der IVW-Auflagen 4. Quartal 2002

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