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05. Mai 2011 | Vertriebsmarkt

IVW: 23,9 Millionen verkaufte Zeitungen pro Erscheinungstag im 1. Quartal

Aboverkäufe bleiben stabil / Einzelverkäufe stark rückläufig

Im ersten Quartal 2011 haben die deutschen Zeitungsverlage 23,92 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag verkauft und damit 3,02 Prozent (745.825 Exemplare) weniger als im Vorjahreszeitraum. Nicht mitgezählt in der Gesamtauflage werden die 135.318 E-Paper-Ausgaben, die gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal einen Zuwachs von 55,35 Prozent verzeichnen konnten.

auflage webBei Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem ersten Quartal 2010 ebenfalls zu Verlusten von 3,02 Prozent (-587.417 Exemplare) auf 18,86 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von 2,46 Prozent (West 2,26/Ost 3,42) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um 4,05 Prozent (202.273 Exemplare). Die überregionalen Zeitungen agierten über dem Durchschnitt und verloren nur 2,77 Prozent an Auflage (44.432 Stück) auf 1,56 Millionen verkaufte Exemplare. Die Sonntagszeitungen konnten im ersten Quartal 2011 ihre Auflage annähernd halten und verzeichneten lediglich ein Minus von einem Prozent (-32.901 Exemplare). Deutlicher im Minus bewegten sich hingegen die Wochenzeitungen, die einen Rückgang von 125.507 Exemplaren (6,37 Prozent) zu verkraften hatten.

Aboverkäufe bleiben stabil


Bei der Betrachtung der Vertriebswege ist festzustellen, dass die Zeitungen bei den Abonnements deutlich unterdurchschnittlich (2,3 Prozent) und im Einzelverkauf sowie Sonstigen Verkauf stärker (4,71 beziehungsweise 6,85 Prozent) verloren haben. Leicht zulegen konnten die Bordexemplare (+1,87 Prozent/ 10.182) auf 553.730 verkaufte Exemplare.


verkaufte Auflage I 2011In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abonnementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (2,07 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (3,1 Prozent) sowie den Wochen- und Sonntagszeitungen. Während die Wochenzeitungen 5,64 Prozent (91.268) ihrer Abonnenten verloren, waren es bei den Sonntagzeitungen 0,44 Prozent oder 4.878 Abos. Einzig die Kaufzeitungen konnten beim Abonnement (4,08 Prozent/ +7.971 Exemplare) zulegen und den positiven Trend der vergangenen Monate fortsetzen. Beim Einzelverkauf wiesen im ersten Quartal alle Kategorien ein Minus aus: Tageszeitungen -5,92 Prozent; Sonntagszeitungen -9,08 Prozent; Wochenzeitungen -1,39 Prozent.


Der Sonstige Verkauf der Tageszeitungen ging um 6,85 Prozent (63.984 Exemplare) zurück. Die lokalen und regionalen Abo-Zeitungen meldeten Verluste (-5,25 Prozent / -20.897 Exemplare), ebenso die überregionalen Titel (1,2 Prozent / -1.847 Ex.) und die Kaufzeitungen (-10,41 Prozent / 12.682 Exemplare). Deutliche Verluste beim Sonstigen Verkauf verbuchten auch die Sonntagzeitungen mit minus acht Prozent und die Wochenzeitungen, die in diesem Segment 20.545 (12,71 Prozent) weniger Exemplare absetzen konnten.


Auflage E Paper I 2011Bei den aufgrund ihrer attraktiven, mobilen Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren wurde für alle Zeitungen ein Zuwachs von 1,87 Prozent (+10.182 Exemplare) festgestellt. Dabei meldeten die lokalen und regionalen Abo-Titel ein Plus von 2,61 Prozent (1.379 Exemplare), die überregionalen Zeitungen von 1,24 Prozent, die Kaufzeitungen von 0,75 Prozent und die Sonntagszeitungen von 3,99 Prozent. Die Bordauflage der Wochenzeitungen (-1,39 Prozent) gestaltete sich dagegen rückläufig.


Der hohe Auflagenverlust der Wochenzeitungen ist laut Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) unter anderem darauf zurückzuführen, dass der „Rheinische Merkur“ eingestellt wurde, wodurch rund 64.000 Exemplare im Vorjahresvergleich fehlen. Außerdem seien die rund 55.000 Exemplare der drei Regionalausgaben der „Katholischen Sonntagszeitung“ (Augsburg, Berlin und Regensburg) nicht mehr in der Statistik ausgewiesen.


Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen.

Ort: Frankfurt

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