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28. Oktober 2011 | Vertriebsmarkt

Gedruckte Auflage: Verluste im Einzelverkauf/E-Paper-Auflagen wachsen

IVW: 23,5 Millionen verkaufte Exemplare pro Erscheinungstag

Im dritten Quartal 2011 haben die deutschen Zeitungsverlage 23,5 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag verkauft. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um 3,62 Prozent. Nicht mitgezählt in der Gesamtauflage werden die gut 150.000 E-Paper-Ausgaben (von mittlerweile 86 Verlagen), die gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal einen Zuwachs von 54,26 Prozent verzeichnen konnten.

Bei Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem dritten Quartal 2010 insgesamt zu Verlusten von 2,98 Prozent (-568.206 Exemplare) auf gut 18,5 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von 2,22 Prozent (West -2,15/Ost -2,54) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um 5,88 Prozent (-238.796 Exemplare). Die überregionalen Zeitungen verloren unterdurchschnittlich mit 1,97 Prozent (-30.584 Exemplare). Die Sonntagszeitungen beendeten das dritte Quartal 2011 mit -5,86 Prozent (-201.174 Exemplare); auch die Wochenzeitungen bewegten sich im Minus (-6,02 Prozent/-114.104 Exemplare). Bei den Wochenzeitungen liegt allerdings wegen nicht mehr ausgewiesener oder aufgrund fehlender Daten nicht mehr berücksichtigter Titel gegenüber dem Vorjahresquartal eine statistische Ungenauigkeit von rund 115.000 Exemplaren vor.


Bei der Betrachtung der Vertriebswege lässt sich feststellen, dass die Zeitungen bei den Abonnements unterdurchschnittlich (-2,35 Prozent) und im Einzelverkauf deutlicher (-7,13 Prozent) verloren haben. Verluste gab es auch beim sonstigen Verkauf (-4,12 Prozent/ -31.105 Exemplare). Wie gewohnt im Plus liegen die Bordexemplare (3,2 Prozent/18.756 Exemplare).


In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abonnementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (-2,16 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-2,84 Prozent). Die Kaufzeitungen gewannen beim Abonnement hinzu mit 5,75 Prozent (+11.047 Exemplare). Minimale Verluste hatten die Sonntagszeitungen (-156 Exemplare) zu verkraften; bei den Wochenzeitungen fiel der Rückgang mit 6,16 Prozent (-97.013 Exemplare) im Abonnement höher aus. Beim Einzelverkauf konnten allein die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen in Ostdeutschland zulegen (1,17 Prozent/1.403 Exemplare). Die Tageszeitungen insgesamt verloren hingegen um 6,01 Prozent, die Sonntagszeitungen gingen um 9,91 Prozent und die Wochenzeitungen um 3,26 Prozent zurück.


Das Minus beim Sonstigen Verkauf rangiert von -2,67 Prozent bei den Tageszeitungen bis -9,41 Prozent bei den Wochenzeitungen. Hier wie im Einzelverkauf liegen aber die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen in Ostdeutschland im Plus (2,58 Prozent). Bei den aufgrund ihrer mobilen und attraktiven Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren gab es hingegen über alle Segmente einen Zuwachs um insgesamt 3,2 Prozent. Überdurchschnittlich fiel hier das Plus bei den Kaufzeitungen (6,29 Prozent) und den Sonntagszeitungen (5,43 Prozent) aus.


Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen zugegangen.

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