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08. Mai 2006 | Vertriebsmarkt

Auflagen gehen leicht zurück

IVW: 26,9 Millionen Zeitungen verkauft / Überregionale im Plus

Im ersten Quartal 2006 verkauften die deutschen Zeitungsverlage 26,99 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang von –1,42 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern hatten dabei mit –1,12 Prozent weniger Verluste zu verzeichnen als die in Ostdeutschland. Hier belief sich das Minus auf –3,64 Prozent. In den vorangegangenen Quartalen des Jahres 2005 waren die Rückgänge bei der Auflage deutlich stärker ausgefallen.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem ersten Quartal 2005 insgesamt zu Ver­lusten von –1,79 Prozent (-387.217 Exemplare auf 21,28 Millionen Exemplare). Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten ein Minus von 1,97 Prozent (West –1,54 Prozent / Ost –3,81 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen ging um –2,12 Prozent zurück. Die Gattung „überregionale Zeitungen“ gewann ge­genüber dem ersten Quartal 2005 um 0,9 Prozent (14.788 Exemplare) hinzu. Die Sonntagszeitun­gen beendeten das erste Quartal 2006 mit Ver­lusten (-3,59 Prozent / 135.248 Exemplare). Die Gattung Wochenzeitungen gewann einmal mehr hinzu um 6,87 Prozent (133.381 Exemplare). Hier wurde ein Titel mit rund 110.000 verkauften Ex­emplaren neu in die Zählung aufgenommen.

Nach Vertriebwegen differenziert lässt sich feststellen, dass die Zeitungen bei den Abonne­ments (minus ein Prozent) und stärker beim Ein­zelverkauf (-4,26 Prozent) verloren haben; der sonstige Verkauf legte hingegen um 18,59 Pro­zent zu; stabil blieben die Bordexemplare (0,18 Prozent / 659 Zeitun­gen).

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abon­nementverluste bei den lokalen und regionalen Titeln (-2,05 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-1,61 Prozent). Abonnementzuwächse konnten hingegen erneut die Kaufzeitungen mit +19,14 Prozent (25.796 Exemplare) verzeichnen. Die Sonntagszeitungen verloren geringfügig (3.946 Exemplare), die Wochenzeitungen ge­wannen hinzu mit 6,62 Prozent (103.892 Exemp­lare).

Anders als in den vorangegangenen Quartalen treten die Verluste im Einzelverkauf bei den Ta­geszeitungen gleichmäßig im Westen (-3,54 Pro­zent) wie im Osten (-3,53 Prozent) auf. Dagegen reüssierten die überregionalen Zeitungen im Ein­zelverkauf: Sie wuchsen im Westen um 1,64 Prozent, im Osten um 11,68 Prozent – letzteres allerdings auf einer extrem niedrigen Basis (+322 Exemplare). Bei den aufgrund ihrer hochwertigen Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexempla­ren trifft einmal mehr zu, dass die Zuwächse nur im Westen generiert werden (+0,25 Prozent) bei Rückgängen im Osten (-3,21 Prozent). Auffällig ist hier das starke Minus bei Sonntagszeitungen im Osten (-13,04 Prozent) und das hohe Plus bei Wochenzeitungen im Westen (+11,28 Prozent); lokale und regionale Titel wurden West wie Ost als Bordexemplare weniger abgesetzt. Eine aus­führliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen.

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