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26. Mai 2009 | Anzeigenmarkt

Anzeigenumfänge im ersten Quartal bei -8,2 Prozent

Handelsanzeigen im Plus

Die Umfänge bezahlter Anzeigen in lokalen und regionalen Abonnementzeitungen haben im ersten Quartal 2009 im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8,2 Prozent abgenommen. Das gab die ZMG Zei-tungs Marketing Gesellschaft am 18. Mai 2009 in Frankfurt am Main bekannt. Dabei fiel die Geschäftsentwicklung in West- und Ost-deutschland leicht unterschiedlich aus: In den alten Bundesländern gingen die Anzeigenum-fänge der lokalen und regionalen Abonne-mentzeitungen von Januar bis März um -7,7 Prozent zurück; im Osten belief sich das Mi¬nus auf -9,8 Prozent.

Nach Nielsen-Gebieten betrachtet war das An­zeigengeschäft in Nielsen I (-6,0 Prozent) und Nielsen II (-6,8 Prozent) sowie Nielsen IIIa (-7,5 Prozent) noch überdurchschnittlich. Dagegen gab es in den übrigen Nielsen-Gebieten Rückgänge, die sich zwischen -8,4 Prozent (Nielsen IV) und -11,5 Prozent (Nielsen VII) bewegten. Basis der Erhebung sind 141 Titel, für die Daten von 2008 und 2009 vorliegen.

Nach Auflagenzahlen betrachtet konnten sich die Titel in der Auflagengruppe bis 25.000 Exemplare (-4,6 Prozent) und 50.000 bis 125.000 Exemplare (-6,8 Prozent) noch am besten be­haupten. Die Titel mit hohen Auflagen verloren hingegen überdurchschnittlich: von 125.000 bis 200.000 Exemplaren waren es -10,5 Prozent, bei Zeitungen mit mehr als 200.000 Exemplaren Auflage -18,7 Prozent.

Die Gesamtumfänge der lokalen und regiona­len Tageszeitungen sind von Januar bis März 2009 gegenüber dem Vorjahr um minus zwei Prozent zurückgegangen. Dabei verringerten sich die Textumfänge kaum (-0,1 Prozent), die Brutto-Anzeigenumfänge hingegen deutlich (-7,1 Pro­zent).

Betrachtet nach Anzeigensparten weisen ein­mal mehr die Familienanzeigen ein Plus aus (5,9 Prozent). Gleiches gilt für die kumulierten Ge­schäftsanzeigen (2,0 Prozent). Letztere setzen sich aus den Anzeigen der Markenartikelherstel­ler (-17,8 Prozent), Kraftfahrzeugherstel­ler/Marken (-17,7 Prozent), Großformen des Handels (+16,1 Prozent) und lokalen Geschäfts­anzeigen (-2,8 Prozent) zusammen. Bei den rub­rizierten Anzeigen gab es starke Verluste bei den Stellenanzeigen (-36 Prozent), Immobilienanzei­gen (-15,9 Prozent), Kfz-Marktanzeigen (-13,4 Prozent) und sonstigen Anzeigen (-16,9 Prozent). Überdurchschnittlich schlossen die Reiseanzei­gen (-1,5) und die Veranstaltungen (-7,7) ab. Das Geschäft mit Prospektbeilagen ging von Januar bis März 2009 im Vergleich mit dem Vorjahr um 13,7 Prozent zurück. Eine ausführliche Doku­mentation ist für Mitglieder der ZMG zu beziehen über: ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon 069/973822-48, E-Mail: wrzeciono@zmg.de.

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