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11. Februar 2009 | Anzeigenmarkt

Anzeigenmarkt 2008: zweites Halbjahr stärker im Minus

ZAW: Arbeitsmarktmarkt der Branche bleibt stabil

Die Umfänge bezahlter Anzeigen in lokalen und regionalen Abonnementzeitungen haben im Gesamtjahr 2008 im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent abgenommen. Das gab die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft am 10. Februar 2009 in Frankfurt am Main bekannt. Dagegen hat sich, wie der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) knapp eine Woche zuvor in Berlin meldete, die Arbeitslosenquote in der Werbebranche weiter abgeschwächt. Die An-zahl der Beschäftigten sei stabil und werde, prognostiziert der ZAW, zunächst auch stabil bleiben.

Bei den Anzeigenumfängen schlug das vierte Quartal 2008 besonders negativ zu Buche, im ersten Halbjahr 2008 hatten die Rückgänge erst 1,5 Prozent betragen. Auch die Stellenanzeigen, die im Vorjahr zweistellige Zuwachsraten ver­zeichnen konnten, sind auf das Gesamtjahr 2008 gesehen leicht im Minus.

Die Geschäftsentwicklung fiel in West- und Ostdeutschland einmal mehr unterschiedlich aus: In den alten Bundesländern gingen die Anzeigen­umfänge der lokalen und regionalen Abonne­mentzeitungen von Januar bis Dezember um -3,4 Prozent zurück; im Osten belief sich das Minus auf -5,2 Prozent.

Nach Nielsen-Gebieten betrachtet war das An­zeigengeschäft in Nielsen I (-2,2 Prozent) und Nielsen IIIb (-2,8 Prozent) sowie Nielsen IV (-2,8 Prozent) noch überdurchschnittlich. Dagegen gab es in den übrigen Nielsen-Gebieten Rückgänge, die sich zwischen -4,2 (Nielsen IIIa) und -5,2 Pro­zent (Nielsen V/VI) bewegten. Mit Beginn des Jahres 2007 hat die ZMG ihre Erhebungsme­thode verändert. Die zunächst eingeschränkte Grundgesamtheit ist mittlerweile auf 140 Titel angewachsen, für die Daten von 2007 und 2008 vorliegen.

Nach Auflagenzahlen betrachtet konnten sich die Titel in der Auflagengruppe bis 25.000 (-2,2 Prozent) und 50.000 bis 125.000 Exemplare (-2,5 Prozent) noch am besten behaupten. Die Titel mit hohen Auflagen verloren hingegen überdurch­schnittlich: Bei 125.000 bis 200.000 Exemplaren waren es -6,4 Prozent, bei Zeitungen mit mehr als 200.000 Exemplaren Auflage -6,7 Prozent.

Die Gesamtumfänge der lokalen und regiona­len Tageszeitungen sind von Januar bis Dezem­ber 2008 gegenüber dem Vorjahr leicht ange­wachsen (2,5 Prozent); Dabei nahmen die Text­umfänge um 3,9 Prozent zu, der Bruttoanzeigen­umfang ging um -1,3 Prozent zurück.

Betrachtet nach Anzeigensparten weisen nur die Familienanzeigen ein Plus aus (2,3 Prozent). Über dem Durchschnitt liegen die Stellenanzeigen (-0,8 Prozent) und die kumulierten Geschäftsan­zeigen (-2,7 Prozent). Letztere setzen sich aus den Anzeigen der Markenartikelhersteller (-8,8 Prozent), Kraftfahrzeughersteller/Marken (-7,6 Prozent), Großformen des Handels (1,2 Prozent) und lokalen Geschäftsanzeigen (-3,9 Prozent) zusammen. Bei den rubrizierten Anzeigen gab es starke Verluste bei den Immobilienanzeigen (-14,1 Prozent), Reiseanzeigen (-7,4 Prozent) und Veranstaltungen (-6,7 Prozent). Die Kraftfahr­zeuganzeigen schlugen mit -4,7 Prozent zu Bu­che, die sonstigen Anzeigen mit -2,2 Prozent. Das Geschäft mit Prospektbeilagen ging von Januar bis Dezember 2008 im Vergleich mit dem Vorjahr um -9,2 Prozent zurück. Eine ausführliche Doku­mentation ist für Mitglieder der ZMG zu beziehen über ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon 069/97382248, E-Mail wrzeciono(at)zmg.de.

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