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22. Februar 2002 | Werbeumsätze

A.C. Nielsen: Werbemarkt stagniert

Medien verlieren 6,3 Prozent / Starke Umsatzrückgänge bei Zeitungen

Die klassischen Medien Print, Hörfunk und Fernsehen sind 2001 von der lahmenden Werbekonjunktur nachhaltig beeinflusst worden. Der Bruttowerbeumsatz ging im vergangenen Jahr, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, um 6,3 Prozent auf rund 17 Milliarden Euro zurück.

Dies teilte die A.C. Nielsen Werbeforschung S+P GmbH am 14. Januar 2002 in Hamburg mit. Verglichen mit 1999 habe sich jedoch ein Wachstum von 4,9 Prozent ergeben. Der Markt befinde sich „in einer Stagnation“, erklärte dazu A.C. Nielsen-Geschäftsführer Ludger Vornhusen.

 

Von einem zweistelligen Umsatzrückgang wurden in 2001 die Printbereiche Zeitungen und Fachzeitschriften sowie das elektronische Medium Radio getroffen. Die Werbeerlöse der Zeitungen gingen um 10,5 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro zurück. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die Werbeforscher nicht die lokalen Anzeigen und Rubrikanzeigen erfassen, die hier einen erheblichen Anteil des Werbeumsatzes ausmachen. In Fachzeitschriften wurde für 396 Millionen Euro Werbung geschaltet (-15,9 Prozent). Die Publikumszeitschriften kamen auf rund vier Milliarden Euro Werbeumsatz (-2,8 Prozent). Die Plakatwerbung lag wenig verändert bei rund 467 Millionen Euro (-0,5 Prozent).

 

Das Fernsehen musste mit rund 7,6 Milliarden Euro einen Rückgang von 5,2 Prozent hinnehmen; den Hörfunk trafen Einbußen von 10,5 Prozent auf 934 Millionen Euro.

 

Knapp ein Drittel der gesamten Werbeaufwendungen stammen laut Nielsen Werbeforschung aus vier Branchen: Massenmedien, Auto, Handelsunternehmen und Telekommunikation. An der Spitze lagen erneut die Massenmedien selbst, die sich und ihre Produkte mit - nahezu unverändert - 1,7 Milliarden Euro bewarben. Die Autobranche investierte rund 1,56 Milliarden Euro (-0,3 Prozent), die Handels-Organisationen 1,09 Milliarden Euro (- sechs Prozent) und die Telekommunikation 875 Millionen Euro (-38 Prozent).

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