Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

22. Juli 2010 | Vertriebsmarkt

Abos bleiben Stütze des Zeitungsvertriebs / Einzelverkauf mit deutlichem Minus

24,8 Millionen verkaufte Exemplare pro Erscheinungstag im 2. Quartal

Im zweiten Quartal 2010 haben die deutschen Zeitungsverlage 24,78 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag verkauft, und damit gut 0,5 Prozent (116.761 Exemplare) mehr als im vorangegangenen Quartal. Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies aber einen Rückgang um 2,08 Prozent (-527.661 Exemplare). Nicht mitgezählt in der Gesamtauflage werden die rund 95.000 E-Paper-Ausgaben, die gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal einen Zuwachs von fast 20 Prozent verzeichnen konnten.

auflage webBei Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem zweiten Quartal 2009 zu Verlusten von 2,56 Prozent (-510.994 Exemplare) auf 19,43 Millio­nen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten einen Rückgang von 2,2 Prozent (West 2,0/Ost 3,3) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen fiel um 3,65 Pro­zent (-155.313 Exemplare). Die überregionalen Zeitungen lagen in den vergangenen drei Monaten unter dem Durchschnitt und ver­loren 2,78 Prozent an Auflage (45.424 Exemp­lare) auf 1,59 Millionen verkaufte Exemplare. Die Sonntagszeitungen konnten ihre Auflagenrückgänge eindämmen und verloren nur 1,45 Prozent (-49.789 Exemplare). Als einzige Gattung bewegten sich die Wochenzeitungen im Plus und konnten 33.122 (+1,71 Prozent) mehr Exemplare verkaufen. Begünstigt wird der Anstieg durch die Wiederausweisung des „Europa-Ekspress“, wodurch rund 75.000 Exemplare gegenüber dem Vorjahr hinzugekommen sind.

Entwicklung ZeitungsauflagenBei der Betrachtung der Vertriebswege ist fest­zustellen, dass die Zeitungen bei den Abonne­ments unterdurchschnittlich (1,29 Prozent) und im Einzelverkauf stärker (4,11 Prozent) verloren haben. Die sonstigen Verkäufe beendeten das Quartal mit einem kleinen Minus von 1,67 Prozent. Ebenfalls leicht verloren haben die Bordexemplare (-0,51 Prozent/ -3.026) auf 585.720 verkaufte Exemplare.

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abonnementverluste bei den lokalen und regio­nalen Titeln (1,96 Prozent) und den überregio­nalen Zeitungen (2,04 Prozent). Die Kaufzeitun­gen gewannen beim Abonnement erneut hinzu (3,75 Prozent/ +7.019 Exemplare). Damit konnte der positive Trend der vergangenen Jahre fortge­setzt werden. Zuwächse im Abo konnten auch die Sonntags- (1,23 Pro­zent) und Wochenzeitungen 2,29 Prozent zu verzeichnen. Beim Einzelverkauf wiesen im ersten Quartal alle Kategorien ein Minus aus: Tages­zeitungen -5,06 Prozent; Sonntagszeitungen -8,31 Prozent; Wochenzeitungen -12,93 Prozent.

Verkaufte Auflage der Zeitungen 2 Quartal 2010Der sonstige Verkauf der Tageszeitungen ging um 1,67 Prozent (14.828 Exemplare) zurück. Die lokalen und regionalen Abo-Zeitungen meldeten Verluste (-3,05 Prozent / -12.308 Exemplare), ebenso die Überregionalen Zeitungen (8,87 Pro­zent / -12.285 Ex.) und die Kaufzeitungen (-1,16 Prozent / -1.336 Exemplare). Zuwächse konnten hingegen die Sonntagszeitungen (+8,31 Prozent / 6.450 Exemplare) und die Wochenzeitungen (3,03 Prozent / +4.651 Exemplare) verbuchen.

Bei den aufgrund ihrer attraktiven Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren wurde für alle Zeitungen ein Minus von 0,51 Prozent (-3.026 Exemplare) festgestellt. Dabei meldeten die lokalen und regionalen Abo-Titel ein Plus von 8,23 Prozent (4.376 Exemplare), die Kaufzei­tungen von 4,20 Prozent und die Wochenzeitun­gen von 0,78 Prozent. Die Bordauflage der Sonntagszeitungen (-4,28 Prozent) und überregionalen Zeitungen (-460 Exemplare) war hingegen rückläufig. Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen.

Downloads:

zurück