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Media-Analyse (MA)

Die MA der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) ist die größte jährlich durchgeführte Untersuchung zur Mediennutzung in Deutschland. Die Stichproben umfassen zum Teil mehr als 50.000 Interviews. Basierend auf dem System der "Flächenstichprobe", bei der mit Hilfe von Einzelstichproben ein zusammenhängendes Gitternetz über die gesamte Bundesrepublik gebildet wird, werden Nutzungsdaten für die Mediengattungen TV, Radio, Zeitungen/Zeitschriften, Kino bis hin zu Plakat und Online erhoben. Die Daten werden im so genannten Partnerschaftsmodell nach verschiedenen Tranchen getrennt, der Elektronischen Tranche, in der die elektronischen Medien (EM) erhoben werden, sowie die Pressemedien (PM) in der Print-Tranche und als drittes die Basisdatenerhebung mit Kauf- und Konsumdaten, die seit 2000 durchgeführt wird. Ziel ist es, das Mediennutzungsverhalten der Bevölkerung ab 14 Jahre abzubilden.

Methodisch werden dazu beim Hörfunk computergestützte Telefoninterviews geführt (CATI). Die Daten zu Tageszeitungen, Zeitschriften und Kino werden in persönlich-mündlichen Interviews erhoben (face to face), teilweise mit Unterstützung von Laptops (CASI).

Relevant für die Zeitung sind vor allem die Ergebnisse zur Reichweite, die nach Zeitungstitel und -gattung differenziert werden. 2005 lesen drei von vier Deutschen täglich Zeitung - die Tageszeitungen erreichen 74,8 Prozent der Bevölkerung. Nach Alter aufgeschlüsselt zeigt sich, dass fast die Hälfte der Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren regelmäßig zur Tageszeitung (49,3 Prozent) greifen. 60,3 Prozent sind es bei den 20- bis 29-Jährigen.

Die MA-Daten sind Grundlage für Prognosen und Berechnungen der Werbebranche. Auch in der Forschung werden sie stark genutzt, insbesondere durch die regelmäßigen Veröffentlichungen in den Media-Perspektiven. Ansonsten haben nur die Mitglieder der ag.ma Zugang zu den Daten.