Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

JIM-Studie 2012

Medienvorlieben von Jugendlichen werden regelmäßig in der JIM-Studie erhoben. „JIM“ steht für  „Jugend, Information, (Multi-Media)“. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem „Medien- und Informationsverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Schule und Freizeit in der Bundesrepublik Deutschland“. Träger der Studie, die vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest herausgegeben wird, ist neben anderen auch die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft, eine Tochtergesellschaft des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

Laut JIM-Studie 2012 lesen 41 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland täglich oder mehrmals wöchentlich in ihrer Freizeit eine gedruckte Zeitung, wobei die Nutzungsintensität mit zunehmendem Alter deutlich ansteigt. So griffen bei den 16- und 17-Jährigen 47 Prozent zur gedruckten Lektüre, bei den Gerade-Volljährigen seien es sogar 58 Prozent. 

Zeitung genießen großes Vertrauen bei Jugendlichen

Großer Beliebtheit erfreuten sich bei den Jugendlichen auch die Online-Angebote der Verlage. Knapp jeder Fünfte (17 Prozent) sei regelmäßiger Besucher der über 600 Zeitungs-Websites. Damit erreichten die Zeitungen gedruckt und online rund die Hälfte der Heranwachsenden.


Auch auf einem weiteren Feld können die Zeitungen punkten: Sie sind gemäß JIM-Studie 2012 für Jugendliche das glaubwürdigste Medium. Knapp jeder Zweite vertraue bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten der Tageszeitung. Mit deutlichem Abstand folgten Fernsehen und Radio. Die höchsten Glaubwürdigkeitswerte erzielten die Zeitungen bei Jugendlichen mit formal höherer Bildung: Realschüler 33 Prozent, Gymnasiasten 55 Prozent.

Jungen sind zeitungsaffiner

Die Expertise belegt darüber hinaus, Jungen haben über alle Altersgruppen hinweg eine höhere Affinität sowohl zur gedruckten Zeitung als auch zu deren Online-Angeboten (45 Prozent / 21 Prozent) als Mädchen (35 Prozent / 13 Prozent). Vor diesem Hintergrund unterstrich BDZV-Präsident Helmut Heinen bereits im Sommerinterview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Im Sinne unserer Leser müssen wir weiblicher, jünger und verständlicher werden".
 
Die kompletten Forschungsergebnisse können im Internet eingesehen und heruntergeladen werden: www.mpfs.de.