Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
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Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis gilt als das Gütesiegel für Qualitätsjournalismus – und ist die renommierteste Auszeichnung, die die Branche an Zeitungsjournalisten zu vergeben hat. Mit dem Preis würdigt der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) jährlich die besten Essays, Kommentare und Reportagen. Ausgezeichnet werden journalistische Glanzstücke in Sprache, Stil und Form, die durch ihre gründliche Recherche, ihre eingehende Analyse und ihre breite Information Zeugnisse einer demokratischen und gesellschaftspolitischen Verantwortung sind. Dabei wird großer Wert nicht nur auf die Berichterstattung aus Politik und Gesellschaft gelegt, auch herausragende lokale Beiträge werden preisgekrönt.

Die Auszeichnung erinnert an Theodor Wolff – legendärer Leitartikler und Chefredakteur des „Berliner Tageblatts“, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seinen Texten und Analysen eine ganze Generation von Journalisten, Politikern und Lesern prägte. Wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner liberal-demokratischen Gesinnung wurde Wolff Opfer des Nazi-Terrors.

Seit der Gründung des Preises 1962 sind mehr als 300 herausragende Journalisten für ihre Arbeit gewürdigt worden. Die Liste der Preisträger liest sich wie ein „Who is who“ der deutschen Presse: Chefredakteure und stellvertretende Chefredakteure sind darunter, Intendanten bei Hörfunk und Fernsehen, Herausgeber und Verleger. Sie alle sind Garanten für einen Qualitätsjournalismus, der in unserer schnelllebigen Zeit auch über den Tag hinaus wirkt – ganz im Sinne von Theodor Wolff.




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