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Verantwortung und Engagement – Zeitungen und Corporate Social Responsibility

Kinderhilfswerke, Klimaschutzprojekte, Integrationsmaßnahmen: Zeitungsverlage sind ganz vorne mit dabei, wenn es um den verantwortungsvollen Umgang mit Mitmenschen und Umwelt geht. Eine Untersuchung zu den beispielhaften nachhaltigen Projekten gab es bisher nicht. Eine CSR-Studie, an der sich bisher 40 deutsche Zeitungsverlage beteiligt haben, soll einen ersten Überblick geben. Ein hervorstechendes Resultat: Viele Zeitungsverlage nehmen ihre besondere Verantwortung in ihrem Verbreitungsgebiet wahr; sie sprechen von dem Wunsch, die lokalen Lebensumstände mitzugestalten und zu verbessern. Die Unterstützung von Not leidenden und bedürftigen Menschen ist dabei ebenso wichtig wie die Vermittlung von Medienkompetenz – insbesondere an Kinder und Jugendliche. Ohnehin sind junge Menschen offensichtlich eine der wichtigsten Zielgruppen der CSR-Maßnahmen deutscher Zeitungsverlage. Sie sollen über Bildungsinitiativen, aber auch über soziale Projekte erreicht werden.

Eine überwältigende Mehrheit von 89,3 Prozent der teilnehmenden Verlagshäuser befasst sich grundsätzlich mit dem Thema CSR und einem gesellschaftlichen Engagement über die gewöhnliche Geschäftstätigkeit hinaus. Die Gründe hierfür sind – vergleichbar zu anderen Industrien – vor allem in dem vorhandenen Bewusstsein zu finden, dass Unternehmen sich sozial verantwortlich und ethisch korrekt verhalten sollen. Dieser Aussage stimmten 96,8 Prozent der befragten Verlage zu. Ebenso spielt auch der Wunsch eine Rolle, das eigene Image zu verbessern (82,5 Prozent). Interessant ist, dass die Zeitungsverlage vor allem aus der eigenen Überzeugung heraus handeln und hier weniger auf externe Gegebenheiten reagieren. Die Reaktion auf Anforderungen von außen oder auf politische Einflüsse geben nur 15,9 Prozent bzw. 7,9 Prozent der Medienhäuser als Grund für ein CSR-Engagement an.

Das Thema CSR ist in deutschen Zeitungsverlagen offensichtlich „Chef-Sache“: Die Verantwortung für das CSR-Engagement liegt auf den oberen beiden Hierarchieebenen. 88,9 Prozent der Verlage bestätigen, dass die Geschäftsführung die CSR-Strategie verantwortet, und bei 68,5 Prozent liegt die Verantwortung auch auf der Abteilungsebene.