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Alle Nominierten 2013

Kurzporträts der vorgeschlagenen Kandidaten/Organisationen alphabetisch geordnet nach dem Titel der Zeitung.

Aachener Nachrichten, Vorgeschlagen: Ingeborg Heck-Böckler / SAVE-ME-Kampagne

Paten für Flüchtlinge: Hunderttausende Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Gewalt, Verfolgung oder aus existenzieller Not. Viele Flüchtlinge finden keine Sicherheit und leben in Notunterkünften ohne Perspektive. Ihnen wird durch die SAVE-ME-Kampagne des Katholikenrates Aachen-Stadt und der örtlichen Sektion von Amnesty International geholfen. Patinnen und Paten unterstützen 40 Flüchtlinge, damit diese sich in Aachen zurechtfinden und die deutsche Sprache lernen. Ingeborg Heck-Böckler engagiert sich seit vier Jahren zusammen mit mittlerweile 30 Unterstützern in der SAVE-ME-Kampagne. Ihr Einsatz hat viele Nachahmer gefunden und ist in NRW auf große Resonanz gestoßen.

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Braunschweiger Zeitung, Vorgeschlagen: Horst Wrobel

West-östliche Völkerverständigung: Horst Wrobel (78), Designer und Gründer des Wind- und Wassermühlenmuseums (1980) in Gifhorn, hat im Mai 2013 in der Gifhorner Südheide den Glockenpalast eröffnet, ein nachgebautes russisches Kloster. Die Aufbruchstimmung durch Glasnost und Perestroijka in Verbindung mit  seiner Faszination für die russischen Holzbauweise animierten Wrobel zu einem ungewöhnlichen Projekt für die Völkerverständigung: 16 Jahre dauerte es bis zur Vollendung. Den Grundstein legte 1996 Michael Gorbatschow als Schirmherr. Nun dient das Gebäude zum einen russischen Kunsthandwerkern als Atelier, zum zweiten als Ausstellungs- und Vortragssaal und in einem dritten Komplex als Glockengießerei- Museum.

Fränkische Nachrichten (Buchen), Vorgeschlagen: Dorfgemeinschaft Hirschlanden / Initiative Hirschbräu

Ehrenamtliches Engagement belebt Dorfgemeinde: Mit einer eigenen lokalen Brauerei, dem „Hirschbräu“, fing alles an. 2005 wollte sich der kleine Ortsteil Hirschlanden (450 Einwohner) in der ebenfalls kleinen Gemeinde Rosenberg für seine Bürger attraktiv und zukunftsfest machen. Das leer stehende Rathaus wurde zum „multifunktionalen Veranstaltungszentrum“ umgebaut mit einem in Eigenregie geführten Lokal, der kleinsten Zollbrauerei Deutschlands und einem dazugehörigen Museum. Dorffeste mit tausenden Besuchern finanzieren das Bürgerunternehmen, das sich mittlerweile auch auf den Kindergarten ausdehnt.

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Grafschafter Nachrichten (Nordhorn), Vorgeschlagen: Gesine und Hermann Metelerkamp

Rumänienhilfe: Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich das Ehepaar Metelerkamp mit anderen ehrenamtlichen Helfern in der Rumänienhilfe. Pro Jahr werden sieben bis acht Transporte mit Unterstützungsgütern nach Siebenbürgen geschickt. Über die Jahre entstanden Freundschaften, unter anderem mit dem Pastorenpaar Egyed in Olteni. Als bei dessen 15-jährigem Sohn Peter ein Hirntumor diagnostiziert wurde, der in Rumänien nicht behandelt werden kann, nahmen Metelerkamps kurz entschlossen einen Kredit auf ihr Haus auf, um zumindest einen Teil der Summe vorzustrecken. Dank einer Spendenaktion kamen 75.00 Euro zur Behandlung des Jungen zusammen.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Vorgeschlagen: Reinhold Fahlbusch / Sozialkaufhaus Fairkauf

Ein Sozialkaufhaus für Hannover: „Der erste Mann in der zweiten Reihe“, so beschreibt sich Reinhold Fahlbusch am liebsten selbst. Seit sechs Jahren ist der pensionierte Bankmanager Vorstandsvorsitzender einer Genossenschaft, die Hannovers erstes Sozialkaufhaus leitet – und das mit Erfolg. Gestartet als kleiner Laden mit gut 400 Kunden am Tag erwirtschaftet das Fairkauf mittlerweile einen Umsatz von 2,9 Millionen Euro im Jahr und unterstützt mit sozialverträglichen Preisen für „Gegenstände des täglichen Lebens“ die sozial Schwächeren in der niedersächsischen Landeshauptstadt. 

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Iserlohner Kreisanzeiger, Vorgeschlagen: Lutz Malaschöwski

Häuser für die Ärmsten der Armen: Lutz Malaschöwski aus Letmathe hat durch unermüdliches Spendensammeln dafür gesorgt, dass mittlerweile 55 arme Familien auf Sri Lanka ihre erbärmlichen Blechhütten gegen menschenwürdige Behausungen aus Stein eintauschen konnten. Die Tagelöhner haben damit erstmals separate Küchen und  Toiletten, rund 300 Menschen konnten mittlerweile ein eigenes Haus beziehen. Für sie und ihre Kinder wird, dank der Sicherung des Grundbedürfnisses Wohnen, der Weg aus Armut und Abhängigkeit künftig leichter sein.

Kölnische Rundschau, Vorgeschlagen: Initiative "Arsch huh"

Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit und soziale Spaltung: Vor 20 Jahren gründete sich die „Arsch huh“-Bewegung in Köln. Am 9. November 1992 kam es zu der legendären Kundgebung gegen die offene Ausländerfeindlichkeit in vielen deutschen Städten auf dem Kölner Chlodwigplatz. Mit dabei waren kölsche Musiker wie Wolfgang Niedecken und BAP, die  Bläck Fööss, die Höhner, aber auch der Volksschauspieler Willy Millowitsch. 20 Jahre nach diesem Ereignis machten die Künstler erneut mobil. Es gehe darum, den Schwur zu erneuern, sagte Wolfgang Niedecken der „Kölner Rundschau“.  2012 richtete sich die Ansage von „Arsch huh“ aber auch gegen die soziale Spaltung der Stadt. 80 000 Besucher kamen zu der Kundgebung am 9. November, viele Musiker der ersten Stunde traten erneut auf. Oberbürgermeister Jürgen Roters würdigte die AG der Künstler als „das gewissen der stadt“.

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Lübecker Nachrichten, Vorgeschlagen: Dr. Uwe Denker

Kostenlose Krankenversorgung für Mittellose: Der pensionierte Allgemeinmediziner und Kinderarzt Dr. Uwe Denker hat vor dreieinhalb Jahren die „Praxis ohne Grenzen“ in Bad Segeberg gegründet, in der Menschen in Not kostenlos behandelt werden. Ursprünglich als Projekt für Obdach- und Mittellose gestartet, hat sich das deutschlandweit seinerzeit einmalige Engagement inzwischen zum Rettungsring für viele finanziell Schwache entwickelt. Heute strömen Selbstständige in Denkers Praxis, die ihre Krankenversicherung nicht mehr zahlen können, oder Minijober, die nicht das Geld für teure Medikamente haben. Längst hat das Konzept zahlreiche Nachahmer gefunden. Mittlerweile gibt es allein in Schleswig-Holstein sechs „Praxen ohne Grenzen“, vier weitere sind in Vorbereitung. Und die Zahl der Patienten nimmt ständig zu.

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Nürnberger Nachrichten, Vorgeschlagen: Sigrid Mayr-Gruber

Flüchtlingshilfe: Sigrid Mayr-Gruber (69), pensionierte Lehrerin aus Gunzenhausen bei Nürnberg, berät seit 19 Jahren ehrenamtlich Härtefälle unter  Asylsuchenden, die über Jahre in Deutschland geduldet wurden und nun vor der Ausweisung stehen. Mayr-Grubers „Büro“ ist mehrmals monatlich ein Bistrotisch in der Burger-King-Filiale des Nürnberger Hauptbahnhofs. Dort hilft sie im Alleingang und schafft es, dass ein bis drei Fälle im Monat vor die Härtefallkommission des Bayerischen Innenministeriums gelangen. Obwohl Mayr-Gruber im Stillen arbeitet, machte einer ihrer jüngsten Erfolge Schlagzeilen: Da konnte eine teils nach Polen abgeschobene siebenköpfige Familie aus Tschetschenien wieder zusammengeführt werden.

Oldenburgische Volkszeitung (Vechta), Vorgeschlagen: Prälat Peter Kossen

Kampf gegen moderne Sklaverei: Prälat Peter Kossen (45) hat mit seinen Predigten im November 2012 erstmals eine breite öffentliche Diskussion in der Region über den Missbrauch von Werkverträgen und die unwürdige Behandlung von ausländischen Arbeitern vor allem aus Rumänien und Bulgarien angestoßen. Kossen reagierte damit auch auf eine Berichterstattung in der OVZ über die Situation osteuropäischer Werkvertragsarbeiter. Sein öffentliches Anprangern der Missstände führte zu einer leidenschaftlichen Diskussion des Themas, die bis heute andauert, bundesweit Widerhall fand und dank vielerlei Aktivitäten im Münsterland zu ersten Verbesserungen führte.

Weser-Kurier (Bremen), Vorgeschlagen: Elsbeth Rütten

Ambulante Patientenversorgung für Alte und Kranke: Elsbeth Rütten (65), frühere Krankenschwester aus Bremen, setzte sich mit ihrer Patienteninitiative „Ambulante Versorgungslücke“ Jahre lang dafür ein, dass ältere, alleinstehende Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt gesetzlichen Anspruch auf ambulante Pflege und Versorgung haben und nicht von individuellen Entscheidungen der Krankenkassen abhängig sind. Ihre Petition mit 25.000 Unterschriften war erfolgreich, bei einer Gesetzesänderung sollen die Forderungen laut „Weser-Kurier“ berücksichtigt werden.

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Westdeutsche Zeitung (Düsseldorf), Vorgeschlagen: Helmut Göbels

Hilfe für Kinder in aller Welt: Der Mönchengladbacher Helmut Göbels (80) engagiert sich seit 44 Jahren für bedürftige Kinder in Vietnam, Brasilien, Kolumbien, Guatemala, Chile und Ghana. Mehr als sechs Millionen Euro spendeten Mönchengladbacher Bürger in dieser Zeit für die Ärmsten der Armen. Die Bilder aus dem Vietnamkrieg veranlassten Göbel und Gleichgesinnte 1969 zur Gründung der „Aktion Friedensdorf - Kinder in Not“ und knapp 20 Jahre später von „action pro colombia Aachen“. Mithilfe der Unterstützung aus Deutschland und in Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort konnten u.a. arme Familien Land erwerben, ein Kinderheim für Straßenkinder und eine Behindertenwerkstatt erbaut und immer wieder kranke und verletzte Kinder versorgt und gepflegt werden.

Den Beitrag aus der Westdeutschen Zeitung finden Sie hier.

Aachener Zeitung, Vorgeschlagen: Petra und Pascal Savelsbergh / Stiftung „manus minorum“

Stiftung für sozial benachteiligte Kinder: Die Schere zwischen Arm und Reich klafft in Deutschland immer weiter auseinander – dieser Entwicklung wollten Petra und Pascal Savelsbergh aus Aachen nicht länger tatenlos zuschauen. Sie haben die Stiftung manus minorum gegründet, um sozial benachteiligte Kinder im Aachener Stadtteil Rothe Erde zu unterstützen. Die Stiftung des Ehepaars, das bereits seit vielen Jahren in anderen Projekten ehrenamtlich engagiert ist, hat drei Schwerpunkte: Ernährung, Bewegung und Bildung/Förderung. In dieser Kombination sehen die Savelsberghs den optimalen Ansatz für eine ganzheitliche Unterstützung der Kleinen.

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Eppsteiner Zeitung, Vorgeschlagen: Claudia Papenhausen / Verein Lernen dürfen e.V.

Schulen für Kinder im Osten von Burkina Faso: Claudia Papenhausen (67), pensionierte Biologie- und Sportlehrerin aus Eppstein, gründete nach einer Reise durch Burkina Faso 2009 mit elf Mitstreitern der Verein „Lernen dürfen“. Beeindruckt von dem Bildungshunger junger Menschen, die unter schwierigsten Umständen in maroden Schulen konzentriert dem Unterricht folgten, sammelte Papenhausen binnen drei Jahren 110.000 Euro, baute mit Partnern vor Ort in der Falaise Gobnangou zwei Grundschulen und lässt mittlerweile eine weiterführende Schule errichten. 

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General-Anzeiger Bonn, Vorgeschlagen: Rosi Gollmann

Unterstützung für Menschen in Indien und Bangladesch: Rosi Gollmann (85) aus Bonn hat ihr Leben der Hilfe für andere Menschen gewidmet. Angerührt von einer  Reportage im „stern“ über ein indisches Waisenhaus beginnt die ausgebildete Religionslehrerin, die von ihren Schülerinnen und Wegbegleitern bis heute als ungemein charismatische Person charakterisiert wird, 1960 erste Päckchen mit Seife und Haushaltsdingen nach Indien zu schicken. 1967 gründet sie mit Freunden den verein Andheri-Hilfe in Bonn. Daraus erwächst ein Hilfswerk, das heute rund 150 Projekte u.a. für Frauen, Kinder, sozial benachteiligte Familien und Dorfgemeinschaften fördert. Allein 2011 betrug der Etat aus Spenden und öffentlichen Mitteln des Bundesministeriums für Entwicklung knapp fünf Millionen Euro. Rosi Gollmann ist vielfach für ihr Wirken ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. 2012 veröffentlichte sie ihre Biografie.

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Hamburger Abendblatt, Vorgeschlagen: Gaby Wentland / Mission Freedom Home

Eine Mutter für verlorene Mädchen: Gaby Wentland (55) bietet mir ihrem 2011 in Hamburg gegründeten Verein Mission Freedom Home zwangsprostituierten jungen Mädchen und Frauen eine Perspektive für ihr Leben. Weil das nur möglich ist an einem Ort, der den Opfern des Menschenhandels u.a. aus Rumänien, Bulgarien und Nigeria  Sicherheit, Geborgenheit und Schutz gewährleistet, eröffnete Wentland ein geheim gehaltenes Haus für diese Frauen und ihre Kinder. Dort können sie in einer ruhigen Atmosphäre leben und physisch und psychisch zu Kräften kommen. Gaby Wentland: „Wenn ich nur eins von 1000 Mädchen retten kann, hat sich mein Einsatz gelohnt.“

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Heilbronner Stimme, Vorgeschlagen: Hansjörg Neumann / Kultur kommt

Zivildienst als Lebensaufgabe: Für Hansjörg Neumann (29) ist sein Zivildienstjob im Pflegeheim zur Lebensaufgabe geworden. Bis heute besucht er regelmäßig die Patienten und verbringt mit ihnen einen Großteil seiner Freizeit. Als Ehrenamtlicher musiziert er mit den alten Leuten oder unternimmt mit ihnen Ausflüge und begleitet sie zu Operationen ins Krankenhaus. Wenn es sein müsste, würde er eines Tages auch ihren Sarg tragen, wie er selbst sagt.

Den Artikel aus der Heilbronner Stimme finden Sie hier.

Kölner Stadt-Anzeiger, Vorgeschlagen: Yilmaz Acer

Lebensretter: Yilmaz Acer (+ 46) starb, nachdem er einen kleinen Jungen vor dem Ertrinken rettete. Acer war am Abend des 18.Juli mit Frau und Tochter am Rheinufer beim Angeln, als er vom Ufer aus beobachtete, dass ein kleiner Junge während des Spielens im Wasser von der Strömung erfasst und immer weiter in den Fluss gezogen wurde. Acer lief sofort los und rettete das schreiende Kind zwar an Land, brach dann jedoch selbst zusammen und starb am 22. Juli im St. Vinzenz-Hospital in Nippes, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Yilmat Acer steht, so die Redaktion des Kölner Stadt-Anzeigers, „stellvertretend für die vielen ungenannten Helfer, die sich selbst in Gefahr bringen, um einen anderen Menschen zu retten“.

Den Artikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger finden Sie hier.

Leipziger Volkszeitung, Vorgeschlagen: Annett Kleischmantat

Bürgerpetition zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen: Annett Kleischmantat (55), ehemalige Leiterin mehrerer Pflegeheime, die 2009 ihren Job an den Nagel hängte, um die demenzkranke Mutter zu pflegen, will sich mit den Mängel in Pflegeheimen und ambulanten Diensten nicht abfinden. Im August startete sie die Bürgerinitiative „Rosenblätter im Irrgarten“ mit dem Ziel, eine entsprechende Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags zu stellen. 50.000 Unterschriften sind nötig; mit Engagement und Hartnäckigkeit erzielt Kleischmantat bis Juli 2013 110.000 und darf ihr Anliegen selbst vortragen, das damit erstmalig Thema einer öffentlichen Sitzung des Petitionsauschusses wird. Die Leipziger Volkszeitung begleitet Kleischmantats Wirken für Menschenwürde im Altenheim regelmäßig.

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Mittelbayerische Zeitung (Regensburg), Vorgeschlagen: Hanns-Peter und Felicitas Kirchmann

Benefizprojekt Main dans la Main (Hand in Hand) für Burkina Faso: Hanns-Peter Kirchmann, früher für den Europäischen Währungsfond in Westafrika tätig, organisiert seit der Pensionierung 2009 gemeinsam mit seiner Frau Felicitas Benefizprojekte zum Bau eines Gesundheitszentrums in Sabou (Burkina Faso). Aktuell werden eine Geburtshilfestation und ein Operationssaal fertiggestellt und Ende 2013 in Betrieb genommen. Die mittlerweile gegründete Kirchmann-Stiftung veranstaltet zur Finanzierung u.a. Ausstellungen mit Werken von Malern aus Burkina in Deutschland. Sie werden verbunden mit Begegnungen, Mal-, Trommel- und Tanzworkshops westafrikanischer Künstler an deutschen Schulen. Kirchmann glaubt: „Nur gesunde Menschen können sich bilden und nur gebildete Menschen können diesem Kontinent eine Zukunft verschaffen.“

Den Beitrag aus der Mittelbayerischen Zeitung finden Sie hier.

Nürnberger Zeitung / Nordbayerische Zeitung, Vorgeschlagen: Deutsches Down-Syndrom InfoCenter

Unterstützung für Menschen mit Down-Syndrom: Das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter setzt sich für eine bessere Entfaltung, mehr Respekt und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Down-Syndrom ein. Dafür bietet es zahlreiche Beratungs- und Informationsleistungen sowie in der hauseigenen DS-Akademie vielfältige Weiterbildungs- und Familien-Angebote an. Dabei kooperiert es sowohl mit örtlichen Bildungsträgern als auch mit Down-Syndrom-Experten aus ganz Europa. Darüber hinaus gehört das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter zu den Unterstützern des Welt-Down-Syndrom-Tags, der seit 2006 jährlich am 21. März begangen wird. 

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Walsroder Zeitung, Vorgeschlagen: Dr. Sirus Adari / Onkologischer Arbeitskreis Walsrode

Bessere Versorgung krebskranker Patienten: Dr. Sirus Adari (78), seit 30 Jahren Vorsitzender des Onkologischen Arbeitskreises Walsrode, hat „ein bundesweit beispielhaftes Beratungs- und Hilfsangebot für Krebspatienten und ihre Angehörigen abseits von Universitätskrankenhäusern aufgebaut“. Daraus entwickelte sich die größte und erfolgreichste Bürgerinitiative in der Region. 1,24 Millionen Euro an Spenden sammelte die Organisation im Lauf der Jahre für die bessere Schulung und Vernetzung der Ärzte und Schwestern, die wissenschaftliche Dokumentation der Tumore und die Nachsorge der Patienten. Inzwischen hat der aus dem Iran gebürtige Adari schon wieder ein neues Ziel: ein Hospiz soll in Walsrode eingerichtet werden.

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Westfälische Nachrichten (Münster), Vorgeschlagen: Wera Röttgering / Verein Herzenswünsche

Mut für schwer kranke Kinder und Jugendliche: Wera Röttgering erfüllt seit fast 22 Jahren mit einem Team aus 70 ehrenamtlichen und drei hauptamtlichen Mitarbeitern schwer kranken Kindern und Jugendlichen Herzenswünsche. Der nach amerikanischem Vorbild (Make a Wish) gegründete Verein sorgt für Glücksmomente, die sich häufig nicht mit Geld kaufen lassen und die Patienten für eine Weile von ihren Ängsten und Schmerzen ablenken. Die Wünsche reichen von einem Besuch im Ponyhof oder Zoo über eine Fahrt im Rennwagen bis zum Treffen mit dem Lieblingsstar („Einmal Robert Pattinson die Hand schütteln!“) Für ihren Einsatz wurden Herzenswünsche eV und die 1. Vorsitzende Wera Röttgering bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz, der Paulusplakette der Stadt Münster und der Wahl zur „Frau des Jahres“ 2004 durch den Deutsche Staatsbürgerinnen Verband.

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