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BDZV verleiht Bürgerpreis der deutschen Zeitungen an Elisabeth Ehninger

Auf die große Verantwortung der Medien im Zusammenhang mit der Herausforderung durch die Flüchtlinge hat am 18. Februar in Berlin der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, hin­gewiesen. „Wir brauchen Medien, die die wirklichen Dimensionen von Flüchtlingszuwanderung in sozialer wie auch in finanzieller Hinsicht klar benennen, die demografischen Entwicklungen ohne ideologische Scheu­klappen darstellen und die auch nicht vor einer Wiedergabe von Kriminali­tätsstatistiken nach Herkunftsländern zurückschrecken, um auch nur den Anschein der Verbreitung von Halbwahrheiten zu vermeiden“, sagte Heinen anlässlich der Verleihung des Bürgerpreises der deutschen Zeitungen an Elisabeth Ehninger. Der BDZV-Präsident verwahrte sich zugleich nach­drücklich gegen „hetzerische Parolen von der so genannten Lügenpresse“. Gerade die deutschen Medien böten Informationen „in einer überragenden Breite und Tiefe“.

Die Jury – alle Chefredakteure der im BDZV organisierten Verlage – hatte Elisabeth Ehninger, Gründerin des Vereins „Dresden – Place to be“, die mit 20.000 Euro dotierte Ehrung für ihr großartiges Engagement für Flüchtlinge und die Stärkung einer Willkommenskultur in Dresden zugesprochen.

Der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière,  würdigte die Preisträgerin vor gut 200 geladenen Gästen aus Politik und Medien in Ber­lin als eine Persönlichkeit, die früh erkannt hat, dass persönliche Kontakte zwischen Einheimischen und Zuwanderern hier wie dort Unschätzbares leisten können: „Das Beispiel von Frau Ehninger zeigt, dass wir nicht nur anonym und im Privaten, sondern ganz offen und selbstbewusst gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit aufstehen müssen. Sie, Frau Ehninger, ha­ben ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Weltoffenheit gesetzt, ohne die Größe der Herausforderung zu verkennen, vor der wir stehen. Sie haben einen Beitrag dazu geleistet, dass die Menschen, wenn sie nach Dresden schauen, nicht nur Pegida sehen“, so de Maizière.

„Den Bürgerpreis nehme ich stellvertretend für viele andere Menschen ent­gegen. Denn eins ist klar: Der Preis gehört allen, die mitgeholfen haben“, sagte Elisabeth Ehninger. Ihr Verein Dresden Place to be sei bei seiner Gründung 2014 „klein und fein“ gedacht gewesen und durch die aktuelle Flüchtlingsproblematik rasant zu einer Bürgerbewegung gewachsen.

Kontakt: BDZV, Anja Pasquay, pasquay(at)bdzv.de, Telefon: 0170/ 8011142

Fotos: BDZV/Anikka Bauer

Die Preisverleihung in Bildern

(Fotos: BDZV/Anikka Bauer)

Pressefotos

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Wolfgang Niedecken & Márcio Tubino

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Dr. Thomas de Maizière

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Helmut Heinen, Präsident des BDZV

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Preisübergabe an Elisabeth Ehninger

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Podiumsdiskussion

Diskussion über „Presse und Politik im Kreuzfeuer der Kritik“ mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Wolfram Kiwit, Chefredakteur „Ruhr-Nachrichten“ (Dortmund), Moderator Peter Stefan Herbst, Chefredakteur „Saarbrücker Zeitung“, Nikolaus Blome, stellvertretender Chefredakteur Politik und Wirtschaft, „Bild“ und bild.de und Simone Peter, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen.
Für die musikalische Begrüßung der Gäste sorgten der Kölner Bandleader Wolfgang Niedecken (BAP) und Márcio Tubino.