Verleger werben für Leistungsschutzrecht
BDZV-Präsident Helmut Heinen bei Justizministerin Brigitte Zypries
Die Forderung der deutschen Zeitungsverleger nach einem eigenen Leistungsschutzrecht für Zeitungsinhalte im Internet stand im Mittelpunkt eines Gesprächs, das BDZV-Präsident Helmut Heinen am 9. Juli 2009 in Berlin mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries führte. Die Rechteverfolgung im Internet müsse vereinfacht werden, erläuterte Heinen. Die Verleger wollten dabei auf die Systematik aufsetzen, wie sie im Urheberrecht bereits existiere. In einem nächsten Schritt müssten dann Bezahlmodelle für den Online-Content entwickelt werden. „Wir werden es nicht länger hinnehmen, dass aufwändig produzierte Qualitätsinhalte der Verlage von Dritten kommerziell genutzt werden, ohne dass dafür auch nur ein Cent an die Verlage zurückfließt“, sagte Heinen.
Foto: Peter Himsel
10. Juli 2009 20/2009















