Zeitungsverleger plädieren für freien Wettbewerb im Briefmarkt
Internationaler Printkongress beim medienforum.nrw eröffnet
„Wir haben da Erfolg, wo wir als Medienprofis handeln“, versicherte Bauer bei der in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ausgerichteten Veranstaltung. Die Zeitungsverlage seien zu vielseitigen Medienhäusern ausgebaut worden. Mit hoher Kompetenz erstellten sie qualitativ hochwertige Inhalte, die über alle Kanäle vertrieben würden, gedruckt, online und mobil. Auch lokaler Hörfunk und Fernsehen fänden sich im Portfolio der Zeitungsverlage wieder. Die Reichweitenentwicklung gerade der Verlagsportale im Internet sei vielversprechend.
Nicht nur in Verbindung mit dem Internet, auch als traditionelles Medium spielten die Zeitungen weiterhin in der Champions League, so Bauer weiter. Denn in einem zunehmend zersplitterten Medienangebot sei die Zeitung das Medium, das über relevante Inhalte Orientierung gibt. Basis der Finanzierung von Qualitätsjournalismus sei der wirtschaftliche Erfolg. Die Verlage müssten in neue Geschäftsfelder expandieren.
Allerdings stünden, so Bauer, die beengten Expansionsmöglichkeiten der Verlage vor allem wegen der Pressefusionskontrolle und dem Medienrecht der Länder in krassem Gegensatz „zur gigantischen Medienmacht von Unternehmen, die regionale Märkte für sich entdecken und die Inhalte der Zeitungen ausplündern.“
Rede von Clemens Bauer beim Internationalen Printkongress/ Medienforum NRW am 19. Juni 2007 in Köln
19. Juni 2007


















