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Zeitungskongress 2009: Zukunft gestalten – unter neuen Bedingungen

Zeitenwende in der Mediennutzung / 400 Gäste in Fulda erwartet

Wie positionieren sich die Zeitungsunternehmen in Zeiten der Krise? Welche Trends zeichnen sich im veränderten Wettbewerb der Medien ab? Wie können die Zeitungen neue digitale Herausforderungen annehmen und ihre crossmedialen Möglichkeiten ausspielen? Wie sehen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus? Und was will das Publikum? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Zeitungskongresses, den der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am 14. und 15. September 2009 in Fulda veranstaltet.

Gesellschaftliche und politische Trends im Vorfeld der Bundestagswahl bestimmen den ersten Kongresstag: Über Medien und Gesellschaft, wirtschaftliche Entwicklungen und politische Erwartungen sprechen BDZV-Präsident Helmut Heinen, der hessische Innenminister Volker Bouffier sowie der Trendforscher Peter Wippermann. Der langjährige Vorstandsvorsitzende des norwegischen Medienkonzerns Schibsted, Kjell Aamot, eröffnet das Fachprogramm am zweiten Kongresstag. Der BDZV erwartet rund 400 Teilnehmer aus Verlagen, Politik, Wirtschaft und Kultur.

Der Kongressauftakt steht im Zeichen der aktuellen Entwicklungen am Weltwirtschaftsmarkt und ihrer Folgen für Medien und Gesellschaft. Der Hamburger Trendforscher Professor Peter Wippermann wird nach der Rede von BDZV-Präsident Helmut Heinen einen Festvortrag halten. Wippermanns Prognosen bilden auch die Basis für die anschließende Diskussion „Zeitenwende – die Zukunft Deutschlands und die Medien“, die von Hans Werner Kilz, Chefredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ (München) moderiert wird. Am Podium: der Mainzer Politikwissenschaftler Professor Jürgen W. Falter; Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Köln; John C. Kornblum, US-Botschafter a.D., Berlin; sowie Holger Steltzner, Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Beim Fachkongress am 15. September berichtet der langjährige Schibsted-Chef Kjell Aamot über den Aufstieg des Unternehmens zu einem der erfolgreichsten Player am weltweiten Zeitungsmarkt aufgrund konsequenter digitaler Strategien. Der Leiter des Creation Centers Deutsche Telekom AG (Bonn), Raimund Schmolze, stellt Überlegungen an, „was Konsumenten wirklich wollen“. Über zukunftsträchtige Ideen, die in Zusammenarbeit mit dem Creation Center für Zeitungen entwickelt wurden, sprechen im Anschluss auch Andreas Arntzen, Geschäftsführer Verlagsgesellschaft Madsack (Hannover); Thomas Brackvogel, Geschäftsführer „Südwest Presse“ (Ulm); und Silke Springensguth, Geschäftsführerin DuMont Net GmbH (Köln).

Der Kunde steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Reiner Mittelbach, Geschäftsführer WAN-IFRA (Darmstadt). Um neue crossmediale Ideen und ihre Vermarktung geht es beim Panel der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft: mit Robert Dunkmann, Geschäftsführer Zeitungsgruppe Ostfriesland, Leer; Axel Gleie, Geschäftsführer „Neue Osnabrücker Zeitung“; Christoph Mattes, Geschäftsführer Münchner Zeitungsverlag GmbH; und Hans Georg Schnücker, BDZV-Vizepräsident und Geschäftsführer Verlagsgruppe Rhein-Main (Mainz). „Wie viel darf die Zeitung kosten?“ lautet die spannende Frage, mit der Unternehmensberater Florian Bauer, Vorstandsmitglied Vocatus AG (München), seinen Expertenvortrag über den „richtigen“ Vertriebspreis einleitet. Der Fachkongress wird moderiert von dem Medienberater und Publizisten Werner Lauff (Düsseldorf).


11. September 2009
   





   
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