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Schwierige Marktsituation bei Zeitungsdruckpapier

Die Arbeitsgruppe Papier des BDZV hat sich mit der zunehmenden Konzentration in der Papierindustrie befasst. 

Die Mitte des Jahres bevorstehende Übernahme des Papierkonzerns Myllykoski, der unter anderem das Werk Rhein Paper GmbH in Hürth betreibt, durch das finnische Forstindustrieunternehmen UPM-Kymmene wird mit großer Sorge beobachtet. Der BDZV und die an der Sitzung teilnehmenden Verlage werden das bei der EU-Kommission anhängige Genehmigungsverfahren kritisch begleiten.

Durch die fortschreitende Konzentration der Papierindustrie wird die Abhängigkeit der Verlage in Europa von einzelnen großen Zeitungspapierlieferanten weiter verstärkt. Schon heute entfällt auf die drei Hauptlieferanten von Zeitungspapier ein Anteil von rund zwei Drittel des gesamten europäischen Verbrauchs.

Zudem illustriert das Verhalten der Papierindustrie, die teilweise vor und während der laufenden Verhandlungsrunden Preistrends, Kapazitätsanpassungen und Vertragslaufzeiten in der Fachpresse veröffentlicht, die bereits heute bestehenden oligopolistischen Marktstrukturen. Diese Marktstruktur führt für die deutschen Zeitungsverlage zu enormen Schwierigkeiten in dem ohnehin schon schwierigen Umfeld.

In Zeiten von Auflagen- und Anzeigenstagnation behindern die zunehmende oligopolistische Marktstruktur und ihre negativen wirtschaftlichen Auswirkungen das Geschäft der Verlage.


18. Februar 2011

Kontakt:

Jörg Laskowski
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
Geschäftsführer Verlagswirtschaft

E-Mail: laskowski@bdzv.de
Tel: 030/726298-222

   





   
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